Für Festessen zu Fisch aus der Region greifen

Fisch wird bei Konsumenten immer beliebter. Bäuerliche Direktvermarkter bieten auch zur Weihnachtszeit eine breite Palette an Fischspezialitäten.

Forellen

Heimischer Fisch gilt aufgrund hoher Standards und strenger Vorgaben als nachhaltiges Qualitätsprodukt. Für die Feiertage findet man hierzulande auch heuer wieder ein großes Angebot an heimischen Frisch- und Räucherfischen bis hin zu Aufstrichen und Pasteten. Neben dem Klassiker Weihnachtskarpfen gibt es Forellen, Saiblinge sowie Welse, die die Palette an genussvollen Lebensmitteln erweitern. „Wer leichte Küche genießen möchte, greift als Alternative gerne zum Fisch“, ist Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, überzeugt.

Fangfrisch auf den Tisch: Fisch aus nächster Umgebung

Insbesondere auf den Webseiten www.gutesvombauernhof.at und
gutewahlfisch.at findet man einen guten Überblick, wo Fischspezialitäten in der Nähe erhältlich sind. Beide Plattformen verfolgen dabei das Ziel Anbieter mit Konsumenten zusammen­zubringen. Weiters findet man beim Projekt „Gute Wahl: Fisch!“ Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Fischerei und Aquakultur. Fischproduzenten aus ganz Österreich können sich auf der zentralen Online-Plattform registrieren und sind dadurch für den Kunden besser auffindbar. Doch auch auf der Gutes-vom-Bauernhof-Webseite sind bereits neun bäuerliche Betriebe mit Fisch in Oberösterreich aufgelistet. „Ob also direkt beim Erzeuger, am Bauernmarkt oder über den Onlineshop – es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich rechtzeitig seinen frischen Fisch aus den heimischen Gewässern zu sichern“, so Grabmayr. Der Eigenversorgungsgrad bei Fisch ist in Österreich mit circa 6,5 Prozent traditionell zwar gering, doch sei es ein erklärtes Ziel des Landwirtschaftministeriums, die nati­onale Fischproduktion anzukurbeln. In der Forellenzüchtung liegt die Regenbogenforelle mit 50 Prozent Anteil derzeit klar voran, doch auch die Bachforelle und verschiedene Saiblingsarten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Produktion von Karpfen ist extrem wetterabhängig und hat beson­ders unter den heißen Sommern und der Wasserknappheit gelitten. Als zu­kunftsträchtig erweist sich die Förderung der Fischproduktion in sogenannten Warmwasserkreislaufanlagen, in denen überwiegend Welse, aber auch Zander oder Barsche erzeugt werden.

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AUTORred.AL
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