Da viele Landwirte an ihre Grenzen kamen, setzten wir es uns zum Ziel, bei der Aufforstung behilflich zu sein – und somit einen Beitrag zum Erhalt unserer Landschaft zu leisten.

24 Ortsgruppen und der Bezirksausschuss der Jungbauernschaft/Landjugend haben von Anfang Mai bis Mitte Juni 39.200 Jungpflanzen in den Wald gebracht und fachmännisch gesetzt. Dabei wurden die Pflanzen von den Waldbesitzern selbst organisiert und die Arbeit von den Jugendlichen verrichtet. Jede Ortsgruppe hat mit dem örtlichen Waldaufseher gesprochen und so eruiert, welcher Landwirt den meisten Schaden davongetragen hat beziehungsweise am ehesten auf Unterstützung angewiesen ist. Rund 300 Mitglieder leisteten unglaubliche 2000 Arbeitsstunden und so wurden rund 30 Hektar neu bepflanzt.

Um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, wurde mit dem Unternehmen Brüder Theurl GmbH ein unterstützender Partner für das Projekt gefunden. Für jede Jungpflanze, die Mitglieder in den Osttiroler Wäldern gesetzt haben, unterstützt Theurl den Sozialfonds der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend mit 10 Cent pro gesetzter Pflanze. „Dieser Fonds dient zur unbürokratischen Unterstützung von Bauernfamilien, die in Not geraten sind, zum Beispiel durch Brände, Unwetter oder Unfälle“, so Bezirksgeschäftsführer Maximilian Jans. „Dass wir mit der Brüder Theurl GmbH ein Unternehmen gefunden haben, das unsere Aktion auch noch für einen guten Zweck unterstützt, freut uns besonders und setzt die sprichwörtliche Sahnehaube auf das Projekt“, so Bezirksleiterin Barbara Preßlaber.

„Abschließen können wir uns nur noch bedanken: beim Maschinenring, der uns beim Bäumepflanzen mit Jausen versorgte, bei der Firma Theurl, die 5.000 Euro an den Sozialfonds der TJB/LJ spendete, und unseren Ortsgruppen, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre“, so Bezirksobmann Clemens Girstmair.

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AUTORred. PG
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