Rindermarkt KW 2/2021: Gastro-Lockdown hemmt den Rindfleischabsatz

Das Angebot an schlachtreifen Rindern fällt weiterhin begrenzt aus. Insbesondere im Bereich der Schlachtkühe wird von kleinen Stückzahlen, vor allem auch in Deutschland, berichtet. Speziell die Nachfrage nach weiblichen Rindern ist dabei sehr flott und die Preise ziehen etwas an.
Anders sieht es bei Jung­stieren in Deutschland aus. In manchen Regionen lassen sich bessere Qualitäten schwieriger vermarkten, entsprechend nimmt der Druck der Schlachtunternehmen zu, die Preise zu reduzieren.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren nach wie vor verhalten, bei einer etwas rückläufigen Nachfrage. Wie es in den nächsten Wochen weitergeht, hängt davon ab, inwieweit die Gastronomie wieder öffnet. Die Preise sind stabil.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot nach wie vor sehr knapp, bei einer für die Jahreszeit normalen Nachfrage. Die Preise tendieren nach oben. Bei Schlachtkälbern ist die Nachfrage rückläufig, die Preise geben leicht nach.

Preiserwartungen Woche 2/2021 – 11. bis 17. Jän.
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise in Euro/kg, exkl. MwSt., ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier HK R2/3                                       3,47    (=)

Kalbin HK R2/3                                           2,90   (=)

Kuh HK R2/3                                               2,07   (+0,05)

Schlachtkälber HK R2/3                               6,25    (–0,10)

Werner Habermann, Arge Rind

 

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