Tierschutzstrategie in Vorarlberg beschlossen

Die Tierschutzstrategie wurde einstimmig beschlossen.

Bei der Landtagssitzung am 4. Oktober wurde die neue Tierschutzstrategie
des Landes Vorarlberg von allen Landtagsfraktionen einstimmig beschlossen. 

„Sie ist das Ergebnis eines breit angelegten Beteiligungsprozesses und legt als langfristiger Maßnahmenplan zehn strategische Ziele für den Tierschutz im Land fest. Die Strategie wurde parteiübergreifend entwickelt, sie wird von allen Fraktionen mitgetragen“, so Agrarlandesrat Christian Gantner. 

Die zehn strategischen Ziele sind:

  •  Stärkung und Vereinheitlichung des Vollzuges; 
  • Unterstützung des Ehrenamtes im Tierschutz; 
  • Durch Bildung und Öffentlichkeitsarbeit werden Tiere als fühlende Wesen wahrgenommen und mit Respekt behandelt; 
  • Technische und personelle Ressourcen ermöglichen eine tierschutzgerechte Vorgehensweise bei  der Bekämpfung von
    invasiven, nicht heimischen Tierarten in den
    Fällen, in welchen ein gesetzlicher Handlungsauftrag zur Bekämpfung vorliegt;
  • Weiterentwicklung des Tierwohls in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung; 
  • Anlaufstellen, definierte interne Abläufe und Kommunikation nach außen schaffen Klarheit für Behörden, Institutionen und Bürger/-innen im Zusammenhang mit Maßnahmen bei Wild-  und Heimtieren; 
  • Wildtiere werden von Spezialisten gehalten; 
  • Fundiertes Wissen und Klarheit gewährleisten einen einheitlichen Vollzug des Landes-Sicherheitsgesetzes (LSiG);
  • Neben Hunden sind auch Hauskatzen überwiegend gechippt und in der Heimtierdatenbank erfasst;
  • Die Unterbringung der § 30 TSchG-Wildtiere ist auf Dauer geregelt.

Die Umsetzung der definierten Ziele soll auf lange Sicht erreicht werden und stellt einen längerfristigen Prozess dar. Die Tierschutzstrategie versteht sich dabei als Konzept/Maßnahmenplan und dient als Grundlage für die weitere Umsetzung zur Erreichung der strategischen Ziele. Ein Abschlussbericht soll Anfang 2026 vorliegen.

- Bildquellen -

  • Tierschutz: Pezibear/Pixabay
- Werbung -
AUTORRed. SN
Vorheriger ArtikelEnergiewende wird sichtbar werden – und nur gemeinsam zu schaffen sein
Nächster ArtikelRechtstipp: Eine Frage der Verantwortung