Rindermarkt KW 35/2021: Jungstiere behauptet, Kühe etwas unter Druck

Das Angebot an Schlachtrindern bleibt EU-weit gering. Dies ermöglicht stabile bis leicht steigende Preise in allen Bereichen. In Deutschland ist die Nachfrage insbesondere nach Jungstieren der besseren Qualitäten entsprechend gut. Es kommt zu leichten Preisaufschlägen, jedoch nimmt der Widerstand der Schlachtunternehmen gegen höhere Preise etwas zu.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren auf niedrigem Niveau. Bei guter Nachfrage sind die Preise stabil. Kühlere Temperaturen in den kommenden Wochen könnten die Nachfrage noch beleben.
Bei Schlachtkühen ist die Mengenbilanz weitgehend ausgeglichen. Allerdings dürfte das Angebot in den kommenden Wochen saisonal bedingt etwas zunehmen und damit den Markt unter Druck bringen. Mangels Preiseinigung mit allen Marktpartnern bleibt die Notierung auch diese Woche ausgesetzt.
Bei Kalbinnen ist das Angebot relativ knapp, die Preise tendieren nach oben. Bei Schlachtkälbern herrscht ein ausgeglichener stabiler Markt.

Preiserwartungen netto für Woche 35/2021 (30.08. – 5.09.2021)

(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise in Euro/kg, exkl. MwSt., ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier HK R2/3                                       3,67    (=)

Kalbin HK R2/3                                           3,22   (+0,05)

Kuh HK R2/3                                               k.N.   (KW 33: 2,71)

Schlachtkälber HK R2/3                               5,65    (=)

Werner Habermann, Arge Rind

 

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