Bauernbund-Arbeit wurde bei LK-Wahl honoriert

Salzburger Bauernbund gewinnt drei Mandate und hält damit 24 von 28 Sitzen in der Landwirtschaftskammer; Auch die Mandate des Salzburger Bauernbundes in allen fünf Bezirksbauernkammern konnten ausgebaut werden.

Salzburgs LK-Präsident Rupert Quehenberger: "Ich freue mich unglaublich über unseren Wahlerfolg und vor allem darüber, dass die Salzburger Landwirte mit ihrer Stimme unsere Arbeit der vergangenen Jahre honorieren."

Die LK-Wahl 2020 in Salzburg ist geschlagen. Sie brachte am Sonntag erfreuliche Zugewinne für den Bauernbund. Nahezu 80 Prozent der Salzburger Bäuerinnen und Bauern (79,1 %, + 7,4 %) haben dessen Spitzenkandidaten, den amtierenden LK-Präsidenten Rupert Quehenberger und sein Team bestätigt. Der Bauernbund gewann drei Mandate dazu und hält damit 24 von 28 Sitzen in der Vollversammlung.

Hohe Verluste eingefahren hat indes der im Wahlkampf oft aggressiv und bei vielen Sachthemen mit viel Polemik argumentierende Unabhängige Bauernverband. Mit nur 12,7 % (-5,9 %, -2 Mandate) verlor der UBV jeden dritten Anhänger, die Freiheitliche Bauernschaft (3,7 %, -2,3 %) sogar beinahe jeden zweiten Wähler. Die SPÖ-Bauern fliegen mit 2,3 % (-1,5 %, -1 Mandat) aus der Vollversammlung. Die Grünen Bauern stagnierten mit 2,2 %, sie haben damit den Einzug in die LK ebenfalls nicht geschafft.

Quehenberger sprach von einem „unglaublichen Wahlerfolg, unsere Arbeit der vergangenen Jahre wurde honoriert.“ Im Bauernbund stimmt das Salzburg-Ergebnis auch für die LK-Wahl in Niederösterreich Anfang März optimistisch.

Der Salzburger Bauernbund gewann laut vorläufigem Endergebnis drei Mandate hinzu und hält damit künftig 24 von 28 Sitzen in der LK, der UBV drei Mandate und die Freiheitlichen Bauern ein Mandat. Somit konnten auch die Mandate des Salzburger Bauernbundes in allen fünf Bezirksbauernkammern ausgebaut werden.

„Der Salzburger Bauernbund geht als klarer Sieger aus den heutigen Landwirtschaftskammerwahlen hervor“, erklärte der somit in seinem Amt bestätigte LK-Präsident am Wahlabend in einer ersten Stellungnahme. „Der Vorsprung auf die politischen Mitbewerber konnte weiter ausgebaut werden. Vielen Dank an alle, die dem Bauernbund ihre Stimme gegeben haben. Damit konnten wir das bereits hervorragende Ergebnis im Jahr 2015 noch einmal übertreffen“, freute sich der Spitzenkandidat der Salzburger Bauernbundes.

Als LK-Präsident werde er sich nun für weitere fünf Jahre für „mehr Wertschätzung gegenüber den Landwirten und ihren Produkten“ einsetzen: „Salzburgs Landwirte leisten tagtäglich großartiges für den Erhalt der Salzburger Kulturlandschaft oder in der Produktion hochqualitativer Lebensmittel. Diese Leistungen müssen aber auch gesehen, anerkannt und vor allem wertgeschätzt und bezahlt werden. Es kann nicht sein, dass wir 1.000 Euro und mehr für ein neues Smartphone ausgeben, aber es einem Weltuntergang gleich kommt, wenn ein Liter Milch um 10 Cent teurer wird.“

Gleichzeitig mit den Landwirtschaftskammerwahlen fanden auch die Wahlen der Vollversammlungen der fünf Bezirksbauernkammern Flachgau/Stadt, Tennengau, Lungau, Pongau und Pinzgau statt. „Auch dabei haben uns die Bäuerinnen und Bauern das Vertrauen ausgesprochen“, betonte Quehenberger. Der Salzburger Bauernbund konnte in vier Bezirken das Ergebnis von 2015 noch weiter ausbauen und im Pongau das hervorragende Ergebnis halten. „Damit stellen wir auch in den kommenden fünf Jahren alle Obleute der Bezirksbauernkammern und sind der direkte Hauptansprechpartner der Salzburger Bäuerinnen und Bauern.“

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