„Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam mit den Bauern so rasch gelungen ist, die erste geschlossene Heumilchregion Europas umzusetzen“, sagt Käserebellen-Geschäftsführer Andreas Geisler.Quelle: Käserebellen
„Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam mit den Bauern so rasch gelungen ist, die erste geschlossene Heumilchregion Europas umzusetzen“, sagt Käserebellen-Geschäftsführer Andreas Geisler.

Etwa 135 Heumilchbauern liefern pro Jahr über 10 Millionen Liter Heumilch an drei Talkäsereien und einige Almkäsereien – der größte Milchabnehmer mit rund 8 Millionen Liter im Bezirk sind die Sulzberger Käserebellen am Standort Reutte. Seit Sommer 2019 ist die Sennerei Reutte Teil der Sulzberger Käserebellen. Die beiden Heumilch-Spezialisten bündelten ihre Kräfte mit dem Ziel, den Standort Reutte zu stärken, indem man die Produktionskapazitäten der Käserebellen am Standort erweitert und die Exportaktivitäten steigert. „Außerdem hatten wir das Ziel einer geschlossenen Heumilchregion im Außerfern, wie es sie früher einmal gab“, erläutert Geschäftsführer Andreas Geisler die Strategie. Seit Anfang Juni ist dies Wirklichkeit geworden: Nach einer Übergangsfrist liefern jetzt alle Milchlieferanten der Region ausschließlich Heumilch. „Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam mit den Bauern so rasch gelungen ist, die erste geschlossene Heumilchregion Europas umzusetzen“, sagt Geisler.

Optimismus für die Zukunft

Quelle: Maschinenring
Stolz auf den ersten geschlossenen Heu-
milchbezirk ist auch Christian Angerer, Be-
zirksobmann der Landwirtschaftskammer.

„Ich bin auf den ersten geschlossenen Heumilchbezirk sehr stolz“, sagt Christian Angerer, Bezirksobmann der Landwirtschaftskammer. Die Coronazeiten hätten aber auch hier ihre Spuren hinterlassen. „Die Situation am Milchmarkt ist sehr differenziert. Die Grenzöffnungen sind ein wichtiges Signal, und es bleibt zu hoffen, dass das Zugpferd Tourismus bald wieder in die Gänge kommt, um die angestammten Absatzmärkte wieder bedienen zu können.“

„Die vergangenen Wochen im Zeichen von Corona haben das Leben und Arbeiten der Menschen nachhaltig geprägt. Für die gesamte Milchbranche werden auch noch die nächsten Monate fordernd sein, zumindest bis in Gastronomie und Tourismus eine gewisse Normalität eingekehrt ist“, weiß Andreas Geisler zu berichten. „Wir versuchen, den Milchpreis für unsere Heumilchbauern zu halten, um zumindest diesen Einkommensteil für sie abzusichern“, so Geisler. „Trotz Corona-Pandemie blicken wir mit unseren Heumilchbauern optimistisch in die Zukunft.“

Über die Käserebellen

Die Sennerei Reutte verarbeitet jährlich 8 Millionen Liter Milch von 85 Milchlieferanten und beschäftigt sechs Mitarbeiter. Reutte ist einer von vier Standorten der Sulzberger Käserebellen Sennerei GmbH in Österreich. Diese ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Schönegger Käse-Alm GmbH in Prem (Bayern) mit 200 Mitarbeitern. Der Rohstoff für sämtliche Käsespezialitäten wird von über 500 Bauernfamilien aus der Alpenregion geliefert.

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- Bildquellen -

  • Andreas Geisler: Käserebellen
  • Christian Angerer: Maschinenring
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