Rindermarkt KW 13/2021: Gastro-Stillstand bleibt eine Herausforderung

Die EU-Schlachtrindermärkte zeigen in der Karwoche stabile bis leicht fallende Tendenzen.
In Deutschland ist das Aufkommen über alle Kategorien insgesamt eher gering. Auch die Nachfrage ist aufgrund fehlender Schlachttage etwas verhaltener. Bei Jungstieren und Kalbinnen sind geringfügige Preisnachlässe zu erwarten, die Kuhpreise sind in Deutschland stabil.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren fortgesetzt auf einem für die Jahreszeit eher unterdurchschnittlichen Niveau. Parallel dazu ist seit zwei bis drei Wochen auch die Nachfrage im LEH etwas verhaltener. Herausfordernd bleibt die Problematik der geschlossenen Gastronomie. Bei den Jungstieren konnte für diese Vermarktungswoche erneut keine Preiseinigung erzielt werden.
Das Aufkommen bei den Schlachtkühen nimmt derzeit etwas zu. Die Exportsituation Richtung Spanien und Frankreich gestaltet sich aktuell wieder etwas angespannter. Diese Woche finden auch Exporte in die Schweiz statt. Inwieweit es auch im April wieder Lizenzen für Österreich gibt, steht derzeit noch nicht fest. Die Kuhpreise sind stabil.
Die Schlachtkälber werden traditionell zu Ostern etwas stärker nachgefragt. Der Markt ist relativ ausgeglichen, die Preise sind stabil.

Preiserwartungen Woche 13/2021 – 29. März bis 4. April
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise in Euro/kg, exkl. MwSt., ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier HK R2/3                                       k.N.    (KW08: 3,50)

Kalbin HK R2/3                                           2,90   (=)

Kuh HK R2/3                                               2,34   (=)

Schlachtkälber HK R2/3                               5,85    (=)

Werner Habermann, Arge Rind

 

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QuelleH.M.
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