Rindermarkt KW 48/2016: Rindfleischnachfrage hat saisonalen Höhepunkt erreicht

Stabile Notierungen bei Jungstieren, Ochsen, Kühen und Kalbinnen

 ©Agrarfoto.at
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Die Nachfrage nach Jungstieren erreicht in den meisten EU-Ländern den Höhepunkt. Gleichzeitig wird auch vom Erreichen der Preisspitze berichtet. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot uneinheitlich, die Ankaufspreise tendieren von leicht rückläufig bis leicht steigend, überwiegend jedoch stabil.

In Österreich hält das Angebot an Jungstieren mit der belebteren Nachfrage gut mit, der Markt ist daher ausreichend versorgt. Weibliche Schlachtrinder sind bei stabiler Nachfrage eher schwächer verfügbar. Die Preise für Jungstiere, Ochsen, Kühe und Kalbinnen sind in der laufenden Woche unverändert.

Der Markt für Schlachtkälber steuert seinem saisonalen Nachfragehöhepunkt zu, die Preise für konventionelle Kälber und Biokälber haben nochmals um zehn Cent zugelegt und sind nun bis Weihnachten fixiert.

Preiserwartungen netto für Woche 48 / 28. Nov. bis 4. Dez. 2016
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)

Jungstier HK R2/3            3,64 Euro  (=)
Kalbin HK R2/3                3,14 Euro   (=)
Kuh HK R2/3                    2,16 Euro   (=)
Schlachtkälber HK R2/3   6,15 Euro   (+0,10)

Rudolf Rogl, Österr. Rinderbörse

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