Wie die EU-Kommission mitteilt, sollen künftig zusätzliche 44 geografische Angaben der EU in Südkorea und im Gegenzug zusätzliche 41 koreanische Schutzbezeichnungen in der Union anerkannt werden. Darauf hatten sich EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis und der südkoreanische Handelsminister Ahn Dukgeun in einer eigens geschlossenen Übereinkunft geeinigt. Zu den in Korea nun geschützten EU-Produkten zählen unter anderem der italienische „Prosecco“ und der niederländische „Gouda Holland“.

Vom Handelsabkommen, welches nach vier Jahren vorläufiger Anwendung im Dezember 2015 ratifiziert wurde, profitiere insbesondere die EU-Landwirtschaft, wie die Kommission betont. Der Anteil landwirtschaftlicher Erzeugnisse an den Gesamtausfuhren der EU in die Republik Korea stieg von 5,3 % im Jahr 2011 auf 7,6 % im vergangenen Jahr. Exportschlager der EU sind Schweinefleisch, Spirituosen und Weine, Milchprodukte, Stärke, Schokolade und Süßwaren.

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  • Kommission: EU-Kommission
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AUTORRed. CW
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