Vernetzungstreffen der Leader-Regionen

Bei einem Arbeitstreffen in Kirchberg an der Pielach wurden die neue Förderperiode sowie Ziele und Chancen thematisiert.

Alex Bernhuber traf Leiterinnen und Leiter der Leader-Regionen.

Die neue Leader-Förderperiode steht bevor, deshalb hat der Verein der NÖ Leader-Regionen, auf Anregung von Leader-Mostviertel-Mitte-Obmann Anton Gonaus, ein Arbeitstreffen mit EU-Abgeordnetem Alexander Bernhuber organisiert.

Der EU-Parlamentarier wurde gefragt, welche Themen die Europäische Union in die Regionen bringen möchte. Laut Bernhuber steht vor allem der „europäische Grüne Deal“ klar im Fokus. Bis 2050 soll durch Klimaschutz und die Energiewende in Europa Klimaneutralität erreicht werden. Und dadurch sollen vor allem auch im Bereich der Regionalität neue Chancen entstehen. Welche Bedeutung Leader und die EU für die Regionen haben, weiß auch Thomas Heindl, Obmann des Vereins der NÖ Leader-Regionen und Geschäftsführer der Region Südliches Waldviertel – Nibelungengau. „Leader ist eine der wenigen Entwicklungsmaßnahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes, durch die Europa direkt beim Bürger spürbar wird. Jeder Einwohner hat aufgrund des ‚bottom up‘-Prinzips die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten“, erklärte Heindl.

Jede Region hat ihre Ressourcen, und diese sollen bestmöglich zur Entwicklung genutzt werden. Anton Gonaus betonte, dass die Leader-Methode über großes Potential verfügt. Im Pielachtal konnten durch Leader-Mittel eine eigene Regionsmarke und zahlreiche regionale Produkte aufgebaut werden. Mostviertel-Mitte-Geschäftsführerin Petra Scholze-Simmel gewährte ihren Kollegen einen Einblick in geplante Initiativen und Chancen, die sie in ihrer Region sieht.

Stefan Hackl (Region Eisenstraße NÖ) sah vor allem große Chancen für die ländlichen Regionen bei der Entwicklung von Kooperationen zwischen einzelnen Wirtschaftssektoren. Im Weinviertel konnten laut Christine Filipp (Region Weinviertel Ost) nachhaltige Vorzeigeprojekte vor allem in den Bereichen Wertschöpfung, Gemeinwohl, Natur- und Kulturerbe umgesetzt werden.

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  • 10 03 47 20 NO: Stefan Hackl
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