Schweinemarkt KW 24-25/2016: Hochkonjunktur im Chinaexport, Binnenmarkt schwächelt

Fleischgeschäft läuft eher schwach; knappes Angebot ermöglicht ein Preisplus von vier Cent

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Das Angebot an Schlachtschweinen tendiert EU-weit etwas schwächer und stabilisiert das Preisniveau. Namhafte Schweineländer wie Deutschland (+6 Cent) oder Frankreich (+3,3 Cent) bekräftigen diese Entwicklung.
Auf dem Fleischmarkt  haben Exportbetriebe mit Direktzugang zum chinesischen Markt Hochkonjunktur. Demgegenüber schwächelt vermutlich auch witterungsbedingt die Binnenvermarktung.

Inländisches Angebot ist knapp, Schlachtgewichte sinken

In Österreich sind Schlachtschweine anhaltend gesucht. Aufgrund des seit Wochen zwischen 95 und 97 Prozent liegenden Angebots flieöen die schlachtreifen Partien prompt ab. Erstmals seit Oktober des Vorjahrs kommt das durchschnittliche Schlachtgewicht wieder unter 97 kg zu liegen. Obwohl der Fleischmarkt teilweise stottert, lagen die Bestellmengen für die neue Woche über dem Angebot. In der Konsequenz konnte die Ö-Börse ein Plus von vier Cent fixieren.

Tendenz: Auch in nächster Zeit dürfte das Schweineangebot klar unter den Durchschnittswerten liegen. Ein stabiles Fundament für zumindest gleichbleibende Preise sollte gegeben sein.

Preise (Marktbericht vom 16. Juni 2016):

Mastschweine-Notierungspreis: 1,53 Euro (+0,04),
Berechnungsbasis:                     1,43 Euro

Zuchten-Notierungspreis:           1,11 Euro (=)
Berechnungsbasis:                     1,01 Euro

Johann Schlederer; VLV

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