Sätechnik für die Mulch- und Direktsaat

Fünf Gespanne wurden demonstriert. Foto: ÖKL

Das ÖKL veranstaltete gemeinsam mit der LFS Mistelbach (NÖ) am 15. Oktober ein Praxisseminar zur „Sätechnik für die Mulch- und Direktsaat“. 32 Teilnehmer erwartete vormittags ein Theorieteil mit Vorträgen und Erfahrungsberichten. Am Nachmittag standen Maschinenvorführungen auf dem Programm.

Im Vergleich zur Pflugvariante ist die Direktsaat um bis zu 50 % weniger arbeitsintensiv und spart durch die geringere Befahrungsintensität Treibhausgase ein. Demgegenüber stehen aber auch oft höhere Kosten für Spezialmaschinen, da besondere Anforderungen an die Sätechnik gestellt werden. Worauf es bei den Sämaschinen ankommt, wurde unter anderem von Gottfried Hauer von der Bildungswerkstatt Mold behandelt. Pflanzenbaulichen Aspekten widmete sich der Vortrag von Dr. Klaus Ofner von der LFS Mistelbach. Über Herausforderungen, die die Mulch- oder Direktsaat in der Praxis mit sich bringen, und welche Vorteile und Probleme sich einstellen können, behandelten die beiden Praxisberichte von Georg Doppler und Lorenz Mayr. Wili Peszt kommentierte die Vorführungen am Feld und Hinweise zur Verkehrssicherheit der Gespanne brachte Christoph Wolfesberger, LK NÖ.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie unter https://oekl.at/wp-content/uploads/2019/10/Bericht_Direktsaat.pdf

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  • Bild 7 CMYK: ÖKL
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