Reaktionen auf ruinöse Rabattschlachten

Es geht um ihre eigene Existenz und berufliche Zukunft: Junge Bauernbündler erklären, was in unserem Land schief läuft.

Als Gerald Wagner die Postwurfsendung einer Supermarktkette in Händen hielt, richtete sich rasch seine Aufmerksamkeit auf angepriesene „Extrem-Aktionen“ bei Grundnahrungsmitteln. Daraufhin hat sich der Junglandwirt dazu entschlossen, zum neuen Ausmaß des Preisdumpings Stellung zu beziehen. In einem Video erklärte er, warum ruinös niedrige Preise nicht mit einer kleinstrukturierten, nachhaltigen Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen sind. Das Echo ist gewaltig: Hunderte pflichteten ihm bei und teilten seine Botschaften.

Auch andere seiner Berufskollegen erhoben dieser Tage ihre Stimme. In Tageszeitungen erschienen ihre Leserbriefe, in denen sie ihr Unverständnis über die Begründung etwa einer 15-prozentigen Preiserhöhung bei Brot zum Ausdruck brachten. So landen einerseits Unmengen an Brot im Müll, aber andererseits soll Getreide aus dem Ausland zu teuer sein – das passt irgendwie nicht zusammen. Ebenso stellen sie sich gegen einige Behauptungen zum Thema „Bienen“, weil „mit diesen die US-Agrarindustrie mit heimischen Bauern in einen ‚Honig‘-Topf geworfen wird“.

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AUTORArtur Riegler
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