GAP-Übergangsperiode wurde fixiert

In der GAP-Reform wird auf den Super-Trilog gehofft.

Die Übergangsfrist für die Gemeinsame europäische Agrarpolitik (GAP) bis inklusive 2022 wurde nun endgültig festgelegt. “Das bringt Planungssicherheit für die nächsten zwei Jahre – es gibt frisches Geld zu den allen geläufigen bisherigen Regeln. Zusätzliche acht Milliarden Euro aus dem Aufbaufonds ,Next Generation EU’ untermauern dieses richtige Konzept, das einen reibungslosen Übergang auf die neue GAP ab 2023 ermöglicht.”, zeigt sich EU-Abgeordnete und Agrarsprecherin Simone Schmiedtbauer darüber erfreut. Sie ergänzt: “Unsere Landwirtschaft sorgt in der Krise für die Versorgungssicherheit mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln, da ist es ein positives Signal, dass es gleich ab kommendem Jahr mehr Unterstützung von EU-Ebene gibt“.

30 Prozent der zusätzlichen acht Milliarden Euro werden 2021 fließen, der Rest schließlich im Jahr 22. Rund ein Drittel der Mittel eine, wie berichtet, für Klima-, Umwelt- und Tierschutzmaßnahmen vorgesehen, 55 Prozent sollen zielgerichtet die soziale und digitale Transformation der Landwirtschaft fördern. 

Schmiedtbauer erklärt, dass laut Welternährungsorganisation FAO die Anzahl der unterernährten Menschen in der Welt im Jahr 2020 durch die COVID-19-Pandemie um 83 bis 132 Millionen Menschen steigen wird. Zusätzlich zur derzeitigen Gesundheitskrise droht daher eine Ernährungskrise. “Da kommt einer gut funktionierenden Landwirtschaft eine Schlüsselrolle zu. Gut, dass sich die Bäuerinnen und Bauern daher vorerst nicht mit neuen Regeln herumschlagen müssen, sondern sich auf das konzentrieren können, was am Weg aus der Krise zählt: Die Sicherstellung unserer Lebensmittelversorgung mit qualitativ hochwertigen Agrarprodukten und die Erholung der Betriebe, die durch die COVID-19-Krise geschwächt wurden“, betont Schmiedtbauer.

(red.V.S.)

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