Biolandwirtschaft suchte nach Orientierungshilfen

Mehr als 1100 Teilnehmer waren bei den Bio-Austria-Bauerntagen

Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann: In schwierigen Zeiten braucht es Orientierung. ©Bio Austria/Fuchs
Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann: In schwierigen Zeiten braucht es Orientierung. ©Bio Austria/Fuchs
Mehr als 1100 Tagungs-Teilnehmer haben die größte Weiterbildungsveranstaltung der Biolandwirtschaft in Europa besucht: die Bio Austria-Bauerntage im Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels (OÖ). Mehr als 80 Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Praxis und Beratung haben an den drei Tagen vergangene Woche ihr Fachwissen weitergegeben.

Der Verunsicherung entgegenwirken

Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann ging auf die Auswirkungen von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der jüngsten Zeit ein und betonte: “Umbrüche, Negativschlagzeilen am laufenden Band und wirtschaftliche Herausforderungen gehen nicht spurlos an den Menschen vorbei, sondern haben beinahe zwangsläufig Verunsicherung zur Folge.” In solchen herausfordernden Zeiten sei es besonders wichtig, Orientierung zu finden. Die Bio Austria-Bauerntage beschäftigten sich daher folgerichtig mit Modellen, die geeignet sind, Orientierung zu geben – etwa mit der Umweltenzyklika “Laudato Si” von Papst Franziskus oder dem gemeinsamen Prozess “Bio 3.0” der deutschsprachigen Bioverbände unter dem Titel “Mit Bio die Zukunft der Landwirtschaft gestalten”. Die Tagungsunterlagen zur Nachlese sowie die Gewinner-Projekte des “Bio-Fuchs” stehen online unter www.bio-austria.at bereit.

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