Anmeldefrist für OÖ Agrarpreis hat begonnen – neue Akzente spürbar

Bühne frei für die Landwirtschaft: Mit dem Oberösterreichischen Agrarpreis 2022 will man Mutmacher, Innovationen und Erfolgskonzepte vor den Vorhang holen. Die Anmeldefrist läuft bis zum 15. April 2022.

Gutes Marketing ist nicht nur für Industrie- und Wirtschaftsunter­nehmen, sondern auch für die Landwirtschaft wichtiger denn je. Neue Akzente, Innovationen und Neuerungen – wie sie von Bäuerinnen und Bauern im Land ob der Enns tagtäglich gesetzt werden – sollten auch an die Gesellschaft kommuniziert werden. Häufig ginge man in punkto
Öffentlichkeitsarbeit und Verkaufsförderung zu bescheiden vor: „Wie viel sich auf den heimischen Höfen und in der gesamten Agrarwirtschaft tut, bleibt dem Großteil der Bevölkerung damit oft verborgen. Gleiches gilt für die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft“, so Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger, die sich hierfür mehr Aufmerksamkeit wünscht.

Gutes Marketing will gesehen werden – OÖ Agrarpreis 2022

Quelle: Land OÖ

Das Interesse an Lebensmitteln sowie deren Produktion sei groß, denn Konsumenten möchten vermehrt wissen wie und wo diese hergestellt werden. Für Kommunikations- und Marketingzwecke könne dieser Trend genutzt werden, indem man dem eigent­lichen Hauptdarsteller – nämlich den Landwirt – eine geeignete Bühne bietet, um den Ursprung der Lebensmittel praxisnah zu präsentieren. „Ich will den Bäuerinnen und Bauern eine Plattform bieten, um Marketing im großen Stil und im eigenen Namen zu betreiben“, betont Langer-Weninger. Eine erste Maßnahme und ein zentrales Instrument hierfür sei der Oberösterreichische Agrarpreis 2022.

Kategorien und Preise: Lange Tradition trifft auf Neuerungen

Der Agrarpreis wurde erstmalig im Jahr 1991 ausgeschrieben und wurde nun durch neue Akzente ergänzt: Neben den bewährten Preiskategorien „Produktivität“ und „Einkommensdiversifikation“ kommen nun zwei neue Beurteilungskriterien – „Klimaschutz“ und „Bester Online-Auftritt“ – hinzu.
Für die ersten drei Kategorien werden jeweils vier Preise vergeben. Je Kategorie wartet ein Hauptpreis mit 3000 Euro, ein zweiter Preis mit 2000 Euro, ein dritter Preis mit 1500 Euro sowie Anerkennungspreise zu je 1000 Euro. Für die Sonderkategorie „Bester Online-Auftritt“ stehen drei Preise zu je 1500 Euro für die Gewinner bereit. Teilnahmeberechtigt sind:

  • Bäuerinnen und Bauern mit Betriebsnummer und Hauptwohnsitz in Oberösterreich.
  • Agrarische Organisationen, Verbände, bäuerliche Institutionen, bäuerlich getragene Bildungsinitiativen und Landwirtschaftsschulen jeweils mit Sitz in Oberösterreich sowie
  • Oberösterreichische Öffentlichkeits-Initiativen für den ländlichen Raum.

Anforderungen für Teilnahme am Agrarpreis 2022

Ausgezeichnet werden Projekte und Projektträger, die in besonderer Weise ein positives sowie innovatives Bild der Land- und Forstwirtschaft wiedergeben, Arbeitsplätze und Einkommen im ländlichen Raum ermöglichen, mit speziellen Methoden die Produktivität erhöhen und eine nachhaltige, ressourcenschonende Landwirtschaft weiterentwickeln.

Einreichfrist bis 15. April 2022: Einfache digitale Bewerbung

Die Bewerbungen für den Agrarpreis sind in den nächsen sechs Wochen online mit den entsprechenden Projektunterlagen und Bildern möglich (Details siehe Infokasten). Organisiert und abgewickelt wird der Agrarpreis über die Abteilung Land- und Forstwirtschaft. „Oberösterreichs Landwirtschaft lebt von Vielfalt und Innovation, sie braucht aber auch Bewusstseinsbildung. Der Agrarpreis 2022 präsentiert den multifunktionalen Wert der Landwirtschaft in der breiten Öffentlichkeit“, so Abteilungsleiter Hubert Huber abschließend.

Teilnahme

Digitale Bewerbung zum Agrarpreis 2022

Die Anmeldung für den Agrarpreis ist online unter www.land-oberoesterreich.gv.at (im Menüpunkt Service: Ausschreibungen und Wettbewerbe) sowie unter
www.dasbestefürsland.at möglich. Weitere Informationen und Rückfragen zur Bewerbung gibt es unter der E-Mail-Adresse lfw.post@ooe.gv.at sowie per Telefon 0 732/77 20-11 522
bei Martin Raxendorfer, bei der OÖ Landwirtschaftskammer und allen Bezirksbauernkammern.

- Bildquellen -

  • Raxendorfer (l.), Langer-Weninger, Huber: Land OÖ
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AUTORAnna Sophie Luegmair
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