30 Jahre Engagement für naturnahe Wälder

Pro Silva-Jubiläum: Bertram Blin, Eckart Senitza, Johannes Wohlmacher, Josef Spörk.

Der Name „Pro Silva“ ist ein Markenzeichen für eine naturnahe, aktive Dauerwaldbewirtschaftung mit dem Ziel, die natürliche Lebenskraft der Wälder zu erhalten, die Stabilität zu verbessern und die Funktionen und Leistungen nachhaltig zu sichern.
Gegründet wurde der heutige Verein gleichen Names heuer vor 30 Jahren, auf den Tag genau am 15. Mai 1992, zunächst als Arbeitsgruppe im Fachausschuss Waldbau des Österreichischen Forstvereins. Im Jahr 2000 wurde Pro Silva als Verein selbständig, was der Zusammenarbeit mit dem Forstverein keinen Abbruch tat. Der Präsident des Forstvereins, Johannes Wohlmacher, ermunterte Pro Silva bei einer in Altenmarkt bei Fürstenfeld abgehaltenen Jubiläumsfeier, weiterhin „der Stachel im Fleisch des Forstvereins“ zu sein und dabei insbesondere die Wald-Wildfrage und neuste Entwicklungen in seinen Fokus zu stellen.

Laut Pro Silva-Vorsitzendem Eckart Senitza, Waldbesitzer in Kärnten, zählt Pro Silva heute mehr als 500 Mitglieder, davon gut die Hälfte bäuerliche Waldbesitzer. Viele Beispielsbetriebe, Staatspreisträger und Exkursionsbetriebe stehen für die wachsende Bedeutung der naturnahen Waldwirtschaft. Großen Stellenwert in der Vereinsarbeit haben Fortbildung, Erfahrungsaustausch und Exkursionen.
Das Pro Silva-Veranstaltungsprogramm bietet jährlich etwa zehn Termine wie Exkursionsfahrten, Sommerpraxistage oder jährlich zwei Regionaltagungen. Auch die internationale Zusammenarbeit wird groß geschrieben.

www.prosilvaaustria.at

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  • 01w 30Jahre ProSilva Austria: Pro Silva
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