Erstes Resümee der NÖM zu Corona

Eine durchaus positive Bilanz zieht die NÖM rückblickend auf die Corona-Krise: Mit strengen Sicherheitsmaßnahmen ist es gelungen, die Produktion ungestört aufrecht zu erhalten und den Versorgungsauftrag zu erfüllen.

Das NÖM-Werk in Baden.

Die NÖM AG, Österreichs zweitgrößte Molkerei, zieht sechs Wochen nach Beginn der Corona-Krise eine erste Bilanz: Es sei dem Unternehmen gelungen, mit einem starken Team und vorausschauendem Handeln sowohl die Produktion im Werk Baden aufrecht zu erhalten, den Sicherheits- und Hygieneaufwand nochmals stark zu erhöhen und dennoch alle Kunden „bestmöglich und in gewohnter Qualität mit Milchprodukten zu bedienen´“, betonen die beiden  Vorstände der NÖM, Josef Simon und Alfred Berger. 

“Kompliziert, aber machbar”

In der Molkerei wurden prompt Fieberkontrollen eingeführt, zusätzlich zu den vorhandenen Desinfektionsstationen werden sämtliche Räumlichkeiten und Maschinen mehrmals täglich desinfiziert. Für die gesamte Administration wurde schnell und straff Telearbeit eingeführt, „kompliziert, aber machbar“ laufen derzeit auch Schichtbetrieb  und –wechsel ab.

Die zusätzlichen Kosten für all diese Maßnahmen betragen 200.000 Euro pro Monat, wird betont. „Bei Beibehaltung dieser Maßnahmen entstehen hier Millionenbeträge, die schlussendlich bezahlt werden müssen“, so Josef Simon, für die Technischen Abläufe in der Molkerei verantwortlich. „Jetzt nicht lockerlassen“, lautet das Credo von Alfred Berger. Die Konsumenten hätten mit dem Griff zu NÖM Produkten „einmal mehr gezeigt, dass sie gerade in unsicheren Zeiten die Regionalität wählen und der NÖM vertrauen.“ (Bernhard Weber)

- Bildquellen -

  • NÖM: NÖM AG
- Werbung -