Hopfenbau: Bilanz mit gemischten Gefühlen

Jung-Hopfenbauer Thomas Radler (l.) mit Obmann Stefan Hofer

Die knapp 40 Mitglieder aus dem Mühl- und Waldviertel kamen vergangene Woche bei der Generalversammlung der Hopfenbaugenossenschaft zusammen. Obmann Stefan Hofer blickte dabei auf das dritte herausfordernde Hopfenjahr in Folge zurück: „Der Hagel 2021 sowie zu wenig Niederschlag und zu viele Hitzetage in den Jahren 2022 und 2023, haben sich auf die Ertragsmenge ausgewirkt“, so Hofer über die Bilanz mit gemischten Gefühlen. Umso erfreulicher sei es, dass die Qualität des Hopfens bei der Bonitierung 2023 durch die Brauwirtschaft zu 100 Prozent mit 1. Klasse bewertet wurde.

Geschäftsführer Manuel Starlinger ging in seinen Ausführungen auf die gute Zusammenarbeit und den partnerschaftlichen Kontakt mit den Brauereien ein. Durch gemeinsame Anstrengungen konnte der Hopfenbedarf auch heuer gedeckt werden.

Die Hopfenbaugenossenschaft blickt positiv in die Zukunft, denn die Nachfrage nach Mühlviertler Hopfen sei nach wie vor sehr hoch. Interessierte Neueinsteiger seien daher jederzeit willkommen.

Mit Bewässerungssystemen und dem Anbau von klimaresistenteren Sorten sollen die Auswirkungen des Klimawandels abgeschwächt werden. Nichtsdestotrotz hoffen die Hopfenbauern, dass in der Vegetationsperiode von April bis August ausreichend Niederschlag fällt.

Der Nachfrage nach Klein­mengen für Hobby- und Kleinbrauereien wird die Hopfenbaugenossenschaft seit einigen Jahren mit dem Online-Shop gerecht. Die neue Webseite zu finden unter www.hopfenbau.at erstrahlt seit einigen Monaten in neuem Glanz.

Jung-Hopfenbauer Thomas Radler aus St. Peter am Wimberg hielt den Impulsvortrag über sein Praktikum auf einem Hopfenbaubetrieb in Neuseeland. „Es ist gut sich auch einmal etwas anderes anzusehen, aber hier im Mühlviertel haben wir auch viel Ahnung vom Hopfenbau.“

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  • GV 2024 HBG Thomas Radler Und Obmann Stefan Hofer: Hopfenbaugen
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AUTORred TME
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