Um gute Durumerlöse lukrieren zu können, muss die Qualität und letztendlich die Genetik der Sorte passen. Hartweizen reagiert sensibler als Weichweizen auf Niederschläge in der Abreife. Für eine rentable Qualitätsdurumproduktion sind fallzahlstabile und auswuchsfeste Sorten immens im Vorteil. Entscheidend ist das optimale Zusammenspiel des gesamten Qualitätskomplexes, bestehend aus Hektolitergewicht, Auswuchsfestigkeit, Fallzahlstabilität, Verkleisterungsfähigkeit und Glasigkeit. Sorten mit Ausprägungsstufen der Note 5 (bzw. darunter) bei den Merkmalen Glasigkeit und Fallzahl sind kritisch zu beurteilen, und sollten für den Anbau eigentlich nicht in Frage kommen. 

Seit mittlerweile 17 Jahren dominiert Floradur den Durumanbau in Österreich. Diese Vormachtstellung erlangte Floradur vor allem durch die Attribute Ertragsstabilität, Trockentoleranz und Qualitätssicherheit. Die zweite Säule im heimischen Durumsortiment ist seit 2017 mit dem stand- und auswuchsfesten Tamadur besetzt. Aufgrund der optimalen Kombination aus hohen Erträgen und sicheren Qualitäten wurde der früher reifende Tamadur im genossenschaftlichen Programm „Durum Pannonikum“ als Premiumsorte aufgenommen. Ab dem Frühjahr 2021 in größeren Mengen verfügbar ist der Ertragssieger der letzten drei Prüfperioden, Colliodur.

Nähere Details unter www.probstdorfer.at

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  • nudeln_1: Probstdorfer
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