Der Octavia wird noch besser

Der Škoda Octavia wird zum bereits jetzt verfügbaren Modelljahr 2017 noch dynamischer und effizienter. So rundet ein neuer Hightech-Dreizylinder-Turbobenziner die Motorenpalette nach unten ab, und für die Top-Varianten steht die adap

Das Portfolio der Benzin- und Dieselmotoren reicht beim Škoda Octavia bis zu den RS-Modellen mit 169 kW (230 PS) und TSI-Technik bzw. mit 135 kW (184 PS) und TDI-Motor. In der TSI-Palette löst jetzt ein Turbo-aufgeladener Dreizylinder-Benziner die stärkere Variante des 1,2-Liter-Vierzylinders ab. Aus seinen 999 Kubikzentimetern Hubraum holt der neue 1,0 TSI 85 kW (115 PS). Der erste Dreizylinder in der Geschichte der Baureihe arbeitet laut Skoda akustisch “sehr kultiviert” und macht Fahrleistungen möglich, die jene des Vorgängermotors übertreffen sollen.
Der neue 1,0 TSI beschleunigt z. B. die Škoda Octavia Limousine mit dem 7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG) in 10,0 Sekunden von null auf 100 km/h und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 202 km/h. Die größte Verbesserung erzielt der neue Dreizylinder-TSI jedoch beim Verbrauch: Das Vorgängeraggregat wird laut Škoda um acht Prozent unterboten. Die Werte für den Kombi lauten etwa 4,6 Liter (l) pro 100 Kilometer (km) beziehungsweise 4,5 l/100 km. Auf Wunsch liefert Škoda für die Ausstattungslinien Active, Ambition und Style ein Aeropaket mit gezielten Modifikationen, die die Effizienz weiter steigern sollen.

Adaptive Fahrwerksregelung

Im neuen Modelljahr bietet Škoda für die Octavia-Motorisierungen ab 110 kW (150 PS) die adaptive Fahrwerksregelung Dynamic Chassis Control (DCC) an. Sie macht das Fahrerlebnis noch vielseitiger und ermöglicht es, den Charakter von Lenkung und Dämpfung in den Modi Comfort, Normal und Sport zu regeln. Das System ist auch im Škoda Octavia RS und im Octavia RS 230 lieferbar, dort erlaubt es auf Tastendruck unter anderem eine komfortablere Einstellung für das Fahren im Alltag.
Bei den DCC-Dämpfern steuert ein elektrisch betätigtes Ventil den Durchfluss des Öls in den Dämpfern. Ein schneller Rechner managt seine Arbeitsweise abhängig vom Zustand der Straße, der Gangart des Fahrers und dem gewählten Modus. Ein großer Querschnitt erlaubt komfortables Abrollen, ein kleiner Querschnitt bindet das Auto eng an die Fahrbahn an. Laut Škoda wird hier die Lenkansprache noch exakter, das Eigenlenk- und Bremsverhalten durch die gezielte Abstützung noch präziser und das Wanken der Karosserie noch geringer. Die DCC ist auch ausgelegt, zur aktiven Sicherheit beizutragen: In gefährlichen Situationen wechselt das System selbsttätig aus dem Modus Comfort in den Modus Sport. Dadurch sorgt es für höhere Stabilität, bessere Reifenhaftung und kürzere Bremswege.
DCC steht gemeinsam mit der Fahrprofilauswahl ab der Ausstattungslinie Ambition zur Wahl. Mit der Fahrprofilauswahl kann der Fahrer die Kennlinien der Lenkung, die Schaltarbeit des DSG-Getriebes und Einstellungen des Fahrwerks in mehreren Modi umschalten. Im Modus Individual kann er diese Systeme nach eigenen Präferenzen einstellen.
Neues gibt es im Modelljahr 2017 auch bei Rädern und Komfort. Beispielsweise erhält die Climatronic einen Allergenfilter, die optionale Rückfahrkamera wird von einer Waschdüse sauber gehalten, und im Spätsommer folgt als weitere Option ein Regenschirm unter dem Beifahrersitz. iPads lassen sich jetzt mit einem Halter an den Vordersitzlehnen befestigen, der im Sockel der Kopfstützen einrastet. Die optionale Škoda-Phonebox mit Wireless Charging (drahtloser Ladevorgang) bindet das Smartphone per Nahfeld-Kopplung kabellos an die Autoantenne an und soll damit für beste Sprach- und Datenempfangsqualität sorgen. Zugleich lädt sie das Smartphone induktiv nach dem Qi-Standard, sofern es sich technisch dafür eignet.

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