China-Delegation besuchte exportorientierte Betriebe

Der Prüfbericht der Auditoren nach dem Österreich-Besuch wird nach dem Sommer erwartet.

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (4. v. l.) und Ulrich Herzog vom Gesundheitsministerium (2. v. r.) mit Experten der chinesischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Aqsiq) ©BMLFUW
Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (4. v. l.) und Ulrich Herzog vom Gesundheitsministerium (2. v. r.) mit Experten der chinesischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Aqsiq) ©BMLFUW
Sieben Fleisch verarbeitende Betriebe sowie weitere österreichische Lebensmittelverarbeiter hatten im Juni Besuch aus China. Eine Delegation der chinesischen Lebensmittelsicherheitsbehörde Aqsiq war zwei Wochen in Österreich unterwegs, um exportinteressierte Betriebe zu überprüfen. Der Audit-Besuch war für Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter ein “wichtiger Schritt, um österreichische Schweinefleischexporte nach China zu ermöglichen”. Mit dem im Vorjahr von Rupprechter und der chinesischen Aqisq unterzeichneten Schweinefleischprotokoll wurde nach jahrelangen Verhandlungen die Basis für österreichische Schweinefleischexporte nach China geschaffen. Um tatsächlich liefern zu dürfen, ist eine positive Auditierung der exportwilligen Betriebe durch die chinesischen Behörden notwendig. Der Prüfbericht der Auditoren nach dem Österreich-Besuch wird nach dem Sommer erwartet. Vorbereitet und begleitet wurde der Audit-Besuch vom Büro für veterinärbehördliche Zertifizierung, das zu Jahresbeginn vom Landwirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium eingerichtet wurde. Rupprechter: “Die Experten aus China hatten Gelegenheit, sich von der Qualität der österreichischen Lebensmittel und den hohen Produktionsstandards zu überzeugen. Es ist uns ein großes Anliegen, dass dieser wichtige Partner am Weltmarkt bald beliefert werden kann.”

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