Für Walderbe Günther stehen Entscheidungen an

In Österreich teilen sich etwa 145.000 private Waldbesitzer 80 Prozent des heimischen Waldes. Von diesen 3,2 Millionen Hektar sind 53 Prozent der Waldflächen kleiner als 200 Hektar und fallen somit unter den Begriff „Kleinwald“. Wer ein Waldgrundstück in Österreich kauft, muss forstliches Wissen vorweisen oder Kurse besuchen. Wer Wald erbt, muss das zwar nicht tun, eine fachliche Betreuung ist aber wichtig.

In der zweiten Folge der Serie „Günther hat einen Wald geerbt“ stehen wichtige Entscheidungen an. Soll er den Wald selbst bewirtschaften und das Holz verkaufen? Dazu müsste er aber zuerst lernen, wie er eine Motorsäge bedient. Was er dazu vom Berater gehört hat, klingt nicht uninteressant. Wäre es vielleicht eine Alternative nichts zu tun? Dann könnte er hin und wieder den Wald besuchen und ihn beim Wachsen beobachten. Günther zählt wie viele zu den Besitzern von Kleinwald. Doch das ist neu, denn vor nicht allzu langer Zeit hat er ihn von seinem Onkel Herbert geerbt. Für die Natur und das satte Grün hat Günther zwar schon immer viel übrig gehabt und einige Baumarten kann er beim Namen nennen, aber mit Begriffen wie „Waldpflege“ oder „Borkenkäferkalamität“ musste er sich nie auseinandersetzen. Anfangs ist er skeptisch und weiß nicht, ob er ihn überhaupt behalten soll. Doch nach einem Treffen mit einem Berater weicht die Unsicherheit einer Mischung aus Spannung und Neugier auf seine neuen Aufgaben (Stichwort: Lumberjack). Günther lernt seine Rechte und Pflichten kennen und erfährt, wie sein kleines Stück Wald einen großen Beitrag für die Gesundheit und Stabilität von Österreichs Wald leisten kann.

Das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) unterstützt alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer dabei, ihre Möglichkeiten für ihren Waldbesitz auszuschöpfen.

Alle Folgen auf https://youtu.be/VX4T06cUXls

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