Agrar-Terminmarkt (3. Juli ’23) / Mais etwas unter Druck

Das USDA schaffte es am vergangenen Freitag wieder einmal, den Markt zu überraschen. Das USDA setzte die Maisfläche auf von 92 Mio. acres auf 94,096 Mio. acres und brachte damit die Preise am Maismarkt unter Druck. Im Gegenzug wurde die Fläche für Sojabohnen deutlich von 87,5 Mio. acres auf 83,5 Mio. acres reduziert. Die Weizenfläche fiel etwas kleiner aus. Damit ist aber eines klar es wird laut dem USDA genügend Mais zur Verfügung stehen.

Der Weizenpreis an der Matif schloss sich der Bewegung an der Cbot an und ignorierte die freundliche Entwicklung des HRW und HRS. Die gefallenen Niederschläge waren wieder nur sehr regional und brachten zum Teil kaum Regen. In dieser Woche erwarten wird die ersten Ergebnisse aus den ersten Weizenbeständen. Wir sind sehr gespannt, wie es weitergeht.
Die Gerstenernte geht sehr inhomogen weiter. Die Erträge befinden sich aber aktuell im Durchschnitt es gibt kaum Ausreißer nach oben.

November-Sojabohnen machten ihren früheren wöchentlichen Verlust wieder wett und legten in der Woche um 33 1/4 Cent zu, nachdem sie am Freitag mit einem Plus von 7 1/2 Cent bei 13,43 $ 1/4 geschlossen hatten.

Der Dezember-Mais schloss am Freitag mit einem Minus von 33 3/4 Cents bei 4,94 3/4 $, beendete die Woche jedoch mit einem Verlust von 93 1/4 Cents. Wir erwarten heute Morgen eine neutrale Eröffnung an der Matif.

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Quelle: www.ks-agrar.de

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AUTORH.M.
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