In enger Abstimmung zwischen Rübenbauern, Agrana, Landwirtschaftskammer und Landwirtschaftsministerium soll der letzte Zuckerproduktionsstandort Österreichs gestärkt werden. LK-Präsident Johannes Schmuckenschlager betont: „Die Zuckerrübe ist ein zentraler Produktionszweig für unsere bäuerlichen Familienbetriebe - sie steht für Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und eine vielfältige Fruchtfolge. Der Schulterschluss zwischen Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft sowie das klare Bekenntnis zum Zuckerstandort Österreich sind ein starkes Signal.“
Herausforderungen im Rübenanbau
Steigende Energiepreise, eingeschränkte Pflanzenschutzmittel, globaler Wettbewerb und Klimafolgen setzen die Landwirtschaft unter Druck. „Der österreichische Rübenanbau steckt in der schwersten Krise seit dem Ende der Zuckerquoten. Wir brauchen klare Unterstützung und keine zusätzlichen Zuckerimporte“, sagt Rübenbauern-Präsident Ernst Karpfinger. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig betont, dass faire Rahmenbedingungen, wirksame Werkzeuge und das klare Bekenntnis zum Standort die Grundlage für die Produktion bilden.
Stabile Grundlage für die Zukunft
Agrana konzentriert die Zuckerproduktion auf den Standort Tulln, um langfristig eine tragfähige Basis für heimische Zuckerrüben zu schaffen. Zahlreiche Maßnahmen, wie die Aufnahme der Zuckerrübe ins Agrarumweltprogramm ÖPUL, Forschungsprojekte und Pflanzenschutzinitiativen, sollen die Branche stärken. Schmuckenschlager hebt zudem hervor, dass das Engagement der Bauern trotz herausfordernder Rahmenbedingungen entscheidend ist: „Sie zeigen immer wieder, dass auf sie Verlass ist und legen damit die Basis für hochwertigen österreichischen Zucker.“
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