Der kleinste Weingarten Wiens am Schwarzenbergplatz, betreut vom Weingut Mayer am Pfarrplatz, ist alljährlich im Herbst der Treffpunkt für die Winzer der Stadt.
Heuer gaben Gastgeber Hans Schmid und Weingutsleiter Thomas Podsednik einen Ausblick auf den Jahrgang 2025. „Der Weinjahrgang war abwechslungsreich, aber frei von Katastrophen“, so Podsednik. Nach einem „schwierigen 2024“ sorgten ausreichende Niederschläge im Juli, ein trockener August und kühle Nächte für gesunde Trauben mit feiner Säurebalance. Damit stehen heuer „elegante, finessenreiche und trinkfreudige“ Weine ins Haus, ganz im Stil des Wiener Gemischten Satzes. Auch Bürgermeister Michael Ludwig zeigte sich begeistert und hob die besondere Bedeutung des Wiener Weins hervor. Eine aktuelle
Studie der Österreich Wein Marketing unterstreicht den hohen wirtschaftlichen Stellenwert des Wiener Weinbaus. 2023 betrug die Bruttowertschöpfung rund 880 Millionen Euro, wodurch etwa 12.000 Arbeitsplätze gesichert wurden – ein Prozent aller Beschäftigten der Stadt. Zudem flossen 55 Millionen Euro an Steuern und Abgaben in die Stadtkasse. Damit zählt Wien trotz kleiner Anbaufläche zu den produktivsten Weinregionen Österreichs. Einen besonderen Platz nimmt der Wiener Heurige ein: Er ist nicht nur Touristenmagnet, sondern auch Treffpunkt für Genießer aus der Stadt selbst.
18 Betriebe dürfen derzeit das Qualitätssiegel „Wiener Top-Heuriger“ tragen – ein Zeichen für geprüfte Qualität und gelebte Gastfreundschaft.
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