Hameseder und Tinhof

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Der neue Mann an Österreichs Raiffeisen-Spitze

Der Österreichische Raiffeisenverband hat einen neuen Generalanwalt. Wer die Nachfolge von Erwin Hameseder antritt.

Die Generalversammlung des Österreichischen Raiffeisenverbandes (ÖRV) hat gestern (Donnerstag) Erwin Tinhof zum neuen Generalanwalt gewählt. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende der Raiffeisenlandesbank Burgenland folgt damit Erwin Hameseder nach, der nach vier Jahren auf eigenen Wunsch aus dieser Funktion ausscheidet. Das neue Präsidium des ÖRV setzt sich neben Tinhof aus seinen drei Stellvertretern Volkmar Angermeier, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Michael Göschelbauer, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen Ware Austria, und Franz Titschenbacher, Obmann des Raiffeisenverbandes Steiermark zusammen.

Neue Genossenschafter gesucht

In seiner Antrittsrede unterstrich der neue Generalanwalt die Bedeutung von Kooperationen für den Sektor: „Der österreichische Raiffeisenverband ist die Bundesorganisation, das Dach der Raiffeisenfamilie. Er wird auch weiter der Impulsgeber für den Sektor sein. Diese Rolle des ÖRV möchte ich gemeinsam mit meinen drei Stellvertretern fortsetzen.“ Als Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode nannte Tinhof den Bereich der Digitalisierung, der Bewusstseinsbildung für die regionale Stärke von Raiffeisen und die Gewinnung neuer Genossenschaftsmitglieder.

Hameseder: „Übergebe wohlbestelltes Haus“

Der scheidende Generalanwalt Erwin Hameseder bleibt der Raiffeisen als Obmann der Holding Niederösterreich-Wien und Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen Bank International erhalten. Sein Fazit zu seiner Amtszeit: „Der österreichische Raiffeisenverband hat sich in den vergangenen vier Jahren sehr dynamisch entwickelt und hat die richtigen Innovationsschritte gesetzt. Wir sind daher gut für die Zukunft aufgestellt.“ Nachsatz: „Ich übergebe ein wohlbestelltes Haus an meinen Nachfolger.“

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