In Dauerversuchen brachte der Einsatz von Düngemelasse um bis zu zwei Tonnen höhere Zuckererträge pro Hektar.

Agrana: Düngemelasse – Reich an Nährstoffen!

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Agrana: Düngemelasse – Reich an Nährstoffen!

Bei der Zuckergewinnung entsteht eine Reihe wertvoller weiterer Produkte, die sowohl in der konventionellen als auch in der biologischen Produktion als Düngemittel hervorragend eingesetzt werden können. Eines dieser Produkte ist Agranas Düngemelasse – sie ist reich an Kalium sowie Stickstoffverbindungen wie u.a. Aminosäuren und Betain. Mit einem Gehalt von etwa 18 Prozent Zucker steht mit Düngemelasse zudem eine energiereiche Nährstoffquelle für Bodenlebewesen zur Verfügung.NährstoffwerteEine Tonne Düngemelasse enthält*:N18 kgK₂O70 kgOrg. Substanz i. TS.700 kg* Die angegebenen Werte sind Mindestgehalte und können rohstoffbedingt höher liegen.
Der Einsatz von Düngemelasse im biologischen Landbau ist mit den Richtlinien der jeweiligen Bio-Verbände abzustimmen.Konstant höhere Erträge mit DüngemelasseAuf einem mittelschweren Tschernosem im Bez. Tulln wurde der Einsatz von Düngemelasse über eine gesamte Fruchtfolge geprüft. In einer Versuchsanlage mit der Abfolge „Mit Düngemelasse“ – „Ohne Düngemelasse“ – „Mit Düngemelasse“ wurden die entsprechenden Teilstücke mit jährlich drei Kubikmetern (= 4 Tonnen) Düngemelasse je Hektar versorgt. Allfällige mineralische Düngegaben kamen auf der gesamten Versuchsfläche zum Einsatz. Die Grafik zeigt die aus dem Einsatz von Düngemelasse resultierende Stickstoffwirkung. Die Teilflächen „Mit Düngemelasse“ wiesen konstant höhere Zuckererträge aus.AusbringungEine wichtige Voraussetzung für den Einsatz von Düngemelasse als Düngemittel ist die entsprechende Ausbringungstechnik. Fässer mit Schleppschlauchtechnik oder Sprühbalken ermöglichen eine dosierte Ausbringung von maximal 3 m³/ha.
Das Ausbringen von Düngemelasse (Bewertung aufgrund der organischen Bindung des Stickstoffs als Stallmist) ist auf landwirtschaftlichen Nutzflächen – auch bei Teilnahme an der ÖPUL-Maßnahme „Vorbeugender Gewässerschutz“ – in der Zeit vom 30. November bis zum 15. Februar verboten.
Ein Video zur Ausbringung finden Sie unterhttps://youtu.be/Uygq-bSI9b4.Kontakt:
Pavel Micenko
[email protected]
Tel. 0676 / 89 26 16965

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