Acht Absolventinnen der Landjugend Oberoesterreich

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Von Kochbuch bis Gipfelkreuz: Projekte der aufZAQ- und JUMP-Lehrgänge

Von Kochbüchern bis Barfußwege: Die Absolventen der „aufZAQ“- und „JUMP“-Lehrgänge bringen mit kreativen Projekten frische Ideen in ihre Gemeinden.

In Oberösterreich haben 14 Landjugendliche erfolgreich Weiterbildungen abgeschlossen, die auf die Arbeit in ihren Ortsgruppen vorbereiten.

Der „aufZAQ“-Lehrgang für Spitzenfunktionäre der Landjugend Österreich umfasste sieben Monate intensive Ausbildung in Rhetorik, Projektmana­gement, Teambuilding und Konfliktmanagement. Parallel dazu absolvierten 14 weitere Landjugendliche den LFI-Zerti­fikatslehrgang „JUMP“ (Junge, unfassbar motivierte Persönlichkeiten).

Frauenpower bei Spitzenfunktionären

Acht oberösterreichische Landjugend-Funktionärinnen absolvierten den „aufZAQ“-Lehrgang für Spitzenfunktionären. Die Absolventinnen setzten eigene Projekte um, die den ländlichen Raum stärken. Maria Aigner (Landjugend Bezirk Gmunden) beschäftigte sich mit regionaler Geschichte: „Vergessen spüt’s ned – Verantwortung tragen, Erinnerungen bewahren“ lautete ihr Projekt, das unter anderem eine KZ-Besichtigung und eine Podiumsdiskussion umfasste.

Clara Außerwöger (Bezirk Eferding) stärkte den Zusammenhalt der Ortsgruppen: „Lebensg’fühl Landjugend – Zusammenhalt, der bewegt“ beinhaltete Vernetzungstreffen, Schulvorstellungen und eine Blutspende-Aktion.

Als stellvertretende Landesleiterin legte Christine Ertl den Fokus auf soziale Themen. Unter dem Motto „Mit Herz und Haund – für a Mitanaund“ ini­tiierte sie eine Reihe von Aktionen. Dazu gehörten Gebärdensprachkurse, ein Webinar zu psychischer Gesundheit sowie ein Online-Austausch zu gelebter Inklusion in der Landjugend.

Weitere Projekte reichten von Brauchtumsvermittlung in Wels-Land über Bildung über regionale Milch in Freistadt bis hin zu sozialem Engagement in Urfahr-Umgebung.

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„JUMP“: Junge Projektleiter in Aktion

Die Absolventen des „JUMP“-Lehrgangs realisierten eigene Projekte, die Kreativität und Regionalität verbinden. Die Ausbildung umfasst 83 Unterrichtseinheiten, inklusive Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Rhetorik und Konfliktmanagement. Bettina Gumplmayr und Florentina Leitner (LJ Feldkirchen) setzten regionale Kochtraditionen um: „So schmeckt Feldkirchen“ vereinte über 50 Rezepte aus der Gemeinde, die bei Aktionstagen gemeinsam gekocht wurden.

Birgit Spitzbart (LJ Viechtwang) organisierte ein neues Gipfelkreuz am Steineck und sammelte Spenden für die Bergrettung. Sarah Schröckenen­der und Celina Scherrer (LJ St. Florian) vermittelten Kindern lokale Bräuche rund um Erntedank.

Auch soziale und nachhaltige Projekte wurden umgesetzt: Sarah Humenberger (LJ Pucking) gestaltete Bänke und Spieltische aus Upcycling-Mate­rial, Lukas Schneiderbauer (LJ Natternbach) errichtete einen Barfußweg und Johanna Auinger und Lukas Kastner (LJ Waizenkirchen) machten die Landwirtschaft mit einer Hofroas erlebbar. Daniela Auer (LJ Tarsdorf) setzte sich für Gehörlosenkultur ein, Hannah Kinast und David Hemetsberger (LJ Bezirk Vöcklabruck) bewirtschafteten Landjugend-Ackerflächen, deren Erlös an das Rote Kreuz ging.