Nachdem die Bauernschaft ob zunehmender Schäden jahrelang Regulierungs-Maßnahmen gefordert hatte, gibt es nun ein erstes Aufatmen.
Dass konsequente Naturschutzarbeit zum Erfolg führt, zeigt sich in Oberösterreich am Beispiel des Bibers: Jahrelange Bemühungen sorgten dafür, dass sich das Tier hierzulande wieder etabliert hat. Einer Erhebung durch die Naturschutzabteilung des Landes OÖ zufolge sind es etwa 2500 Tiere, die in Oberösterreich leben. Viele Landwirte, Gemeinden und Anrainer beobachten schon seit Jahren zunehmende Schäden an land- und forstwirtschaftlichen Flächen, an Gebäuden entlang von Bächen und Flüssen sowie auch an Straßen und Wegen.
Die Bauernschaft forderte seit Jahren Maßnahmen. Nun ist die von Naturschutzreferent Manfred Haimbuchner schon vor einiger Zeit angekündigte Verordnung beschlossen worden. „Dass der Erhaltungszustand des Bibers in unserem Bundesland wieder als gesichert gilt, ist ein großer Erfolg. Gerade deshalb ist es nun wichtig, Konflikte zu vermeiden. Wir haben uns deshalb darauf verständigt, eine festgelegte Anzahl von maximal 158 Tieren unter bestimmten Voraussetzungen zur Entnahme freizugeben“, so der Naturschutzreferent.
Die maximal 158 Tiere pro so genannter „Entnahmeperiode“ (1. September bis 31. März) sollen sich auf 100 Individuen südlich der Donau im Alpenvorland und 58 im Mühlviertel verteilen. In Summe entspricht das in etwa sieben Prozent des Bestandes.
Ja zur Verordnung, aber Skepsis ob der Stückzahl
„Es ist gut, dass nach unserem Druck jetzt endlich eine Verordnung am Tisch liegt. Bei einigen Punkten – zum Beispiel bei der Stückzahl – hätten wir uns mehr vorgestellt. Jetzt heißt es aber melden und diese Stückzahl laut Verordnung erreichen“, so Oberösterreichs Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner.
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))