Regionalität ausgezeichnet: 50 Qualitätsbetriebe in Niederösterreich geehrt

Der Landesverband für bäuerliche Direktvermarkter Niederösterreich hat im Rahmen seiner Generalversammlung ein Zeichen für Regionalität, Qualität und bäuerliche Tradition gesetzt.

Vertreter der LK und Politik machen gerade ein Gruppenfoto

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Unter dem Motto „Von Anfang an regional – Wir ehren langjährige Qualitätsbetriebe“ standen jene Betriebe im Mittelpunkt, die die Qualitätsprogramme „Gutes vom Bauernhof“ und „Top-Heuriger“ seit vielen Jahren erfolgreich mittragen und prägen. Insgesamt wurden 50 Betriebe ausgezeichnet, die mit ihrer täglichen Arbeit für hochwertige regionale Lebensmittel, gelebte Gastfreundschaft und nachhaltige Wertschöpfung in den Regionen stehen. Für LK-Vizepräsident Lorenz Mayr leisten diese Betriebe einen unverzichtbaren Beitrag für das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten sowie für die Zukunft der heimischen Landwirtschaft.

Qualitätsbetriebe als starke Säule der Regionen

Auch Johann Höfinger, Obmann des Landesverbandes für bäuerliche Direktvermarkter Niederösterreich, betonte die Bedeutung der Qualitätsinitiativen. Die Programme würden von engagierten Betrieben und einem starken Miteinander leben. Gerade die bäuerliche Direktvermarktung zeige, wie erfolgreich Regionalität, Qualität und persönliche Kundenbindung kombiniert werden können.

Im Zuge der Veranstaltung wurden zudem zwei neue Betriebe offiziell in die Qualitätsgemeinschaft aufgenommen. Als neuer „Top-Heuriger“ wurde der Winzerhof Pöchlinger aus Mitterarnsdorf im Bezirk Krems ausgezeichnet. Neu beim Qualitätsprogramm „Gutes vom Bauernhof“ ist AbHof Witzlinger aus Wolfsbach im Bezirk Amstetten.

„Gutes vom Bauernhof“ gilt österreichweit als wichtiges Gütesiegel für qualitätsvolle bäuerliche Direktvermarktung. „Top-Heuriger“ wiederum steht für höchste Standards bei regionaler Kulinarik, Gastfreundschaft und Heurigenkultur in Niederösterreich.

Neuerungen im Landesverband

Neben den Ehrungen standen bei der Generalversammlung auch personelle Entscheidungen auf dem Programm. Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahl wurde der Vorstand bestätigt und gleichzeitig weiterentwickelt. Beatrix Bitter übernimmt künftig die Funktion der Obmann-Stellvertreterin. Zudem gab es sowohl im Vorstand als auch bei den Rechnungsprüferinnen personelle Ergänzungen.

Geschäftsführerin Martina Schauer unterstrich die Bedeutung engagierter Persönlichkeiten für die Weiterentwicklung des Verbandes. Kontinuität und neue Ideen seien entscheidend, um die bäuerliche Direktvermarktung auch künftig erfolgreich zu gestalten.

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