Die Umsetzung der VISION 2028+ zeigt erste Erfolge für die österreichische Landwirtschaft. Im Zeitraum von September 2024 bis September 2025 haben sieben Handlungsfeld-Teams wichtige Maßnahmen vorangetrieben, die Bäuerinnen und Bauern in ihrem Alltag direkt unterstützen. Die Schwerpunkte liegen auf Digitalisierung, Klimaschutz, Wertschöpfung und gesellschaftlicher Wahrnehmung.
Fortschritte im Unternehmertum
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig betont: „Besonders erfreulich sind die Fortschritte bei der Stärkung des bäuerlichen Unternehmertums: Mit der Anpassung der Lehrpläne ist sichergestellt, dass jeder Absolvent einer Landwirtschaftsschule künftig digitale Aufzeichnungen führt und die Kennzahlen seines Betriebs kennt.“ Praxisnahe Schulungen, kostenlose Softwarelösungen sowie neue Kurse bereiten junge Bauern optimal auf betriebliche Entscheidungen vor.
Die Verankerung der VISION 2028+ im Regierungsprogramm 2025-2029 schafft eine solide Basis für nachhaltige und langfristige Umsetzung
Norbert Totschnig
Leuchtturmprojekte zur Veranschaulichung
Bei der Präsentation der Bilanz Anfang dieser Woche wurde anhand von Projekten wie der Bildungsinitiative Diversifizierung, der Weiterführung des bäuerlichen Sorgentelefons und der Studie „Bürokratie greifbar machen“ gezeigt, wie konkrete Maßnahmen nach und nach in den Betrieben ankommen und umgesetzt werden.
Geduld und klare Zuständigkeiten
Die VISION 2028+ setzt auf langfristige Veränderungen. Viele Maßnahmen benötigen aufgrund ihrer Komplexität Zeit, passende politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Akzeptanz. Um den Fortschritt transparent zu halten, wurden die offenen Maßnahmen den zuständigen Akteure, Organisationen und politischen Rahmenbedingungen zugeordnet.
Ein starkes Fundament für die Zukunft
„Die Verankerung der VISION 2028+ im Regierungsprogramm 2025-2029 schafft eine solide Basis für nachhaltige und langfristige Umsetzung“, so Minister Totschnig. Unterstützt werden die Betriebe mit praxisnaher Digitalisierung, Mehrwert durch vielfältige Wertschöpfung und eine nachhaltige Produktionsweise im Einklang mit Umwelt- und Klimaschutz.
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