Der Landesbauernrat hat Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger mit 97,4 Prozent der Stimmen als Landesobfrau des Oberösterreichischen Bauernbundes bestätigt. An der Spitze der Gratulanten zeigte sich Landeshauptmann Thomas Stelzer erfreut über dieses beeindruckende Ergebnis: „Die Wiederwahl von Michaela Langer-Weninger ist ein starkes Vertrauenssignal und Ausdruck ihrer erfolgreichen Arbeit für die Bäuerinnen und Bauern. Sie verbindet fachliche Kompetenz mit Bodenständigkeit und Einsatzbereitschaft. Unsere Landwirtschaft ist ein unverzichtbarer Teil der Identität und der wirtschaftlichen Stärke Oberösterreichs. Dafür braucht es eine starke Interessenvertretung und verlässliche Rahmenbedingungen. Ich gratuliere herzlich und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg für diese verantwortungsvolle Aufgabe.“
Starke und beständige Vertretung
Langer-Weninger unterstrich in ihrer Rede die zentrale Rolle einer schlagkräftigen Interessenvertretung angesichts der aktuellen Herausforderungen: „Unsere bäuerlichen Familienbetriebe stehen heute mehr denn je im Spannungsfeld zwischen hohen Produktionskosten und internationalen Märkten. In vielen Produktionsbereichen der Landwirtschaft ist die wirtschaftliche Situation sehr angespannt. Umso wichtiger ist es, klare Rahmenbedingungen zu schaffen, die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit vereinen. Der Bauernbund ist und bleibt die starke Stimme für unsere Bäuerinnen und Bauern.“
Mit Blick auf aktuelle agrarpolitische Entwicklungen betonte sie: „Wir brauchen eine praxistaugliche Weiterentwicklung und eine ausreichende Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik in der künftigen Periode sowie realistische Zielsetzungen im Rahmen des Green Deals. Und das Ganze ohne eine politische Ideologie, sondern auf Basis eines gesunden Hausverstandes. Umweltschutz und landwirtschaftliche Produktion dürfen kein Widerspruch sein – aber sie müssen so gestaltet sein, dass unsere Betriebe auch in Zukunft bestehen können. Hohe Standards ja – diese müssen den Bäuerinnen und Bauern auch bezahlt werden. Die positive Weiterentwicklung der von Familien geführten Höfe, Regionalität, Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit sind keine Schlagworte, sondern zentrale Ziele unserer Arbeit. Eine Spaltung der Bauernschaft durch populistisches Agieren ist nicht zielführend und absolut fehl am Platz.“
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