Wild neben der Fahrbahn

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Wildtierunfälle: KfV ruft zu erhöhter Vorsicht auf

Gerade in der dunkleren Jahreszeit steigt die Gefahr von Wildtierunfällen auf Österreichs Straßen deutlich an. Wie der ORF unter Berufung auf das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) berichtet, sind im vergangenen Jahr knapp 65.000 Wildtiere bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen – etwas weniger als im Jahr davor.

Alle 70 Minuten ein Wildunfall

Im Burgenland blieb die Zahl der getöteten Tiere konstant. Statistisch gesehen verunglückt hierzulande alle 70 Minuten ein Wildtier im Straßenverkehr. Laut Daten aus dem letzten Jagdjahr wurden etwa 7.500 Wildtiere getötet – vor allem Rehe, aber auch Hasen und Fasane zählen zu den häufigsten Opfern.

Trauriger Rekord in Neusiedl am See

Besonders betroffen ist der Bezirk Neusiedl am See, der österreichweit trauriger Spitzenreiter bei Wildunfällen ist. Auch für Autofahrer bleiben solche Zusammenstöße nicht ohne Risiko: Im Vorjahr wurden im Burgenland 18 Menschen bei Wildtierunfällen verletzt.

Als Hauptursachen nennt das KfV überhöhte Geschwindigkeit und mangelnde Aufmerksamkeit – diese beiden Faktoren sind für fast die Hälfte aller Unfälle verantwortlich. Um Kollisionen zu vermeiden, rät das KfV dazu, bei schlechter Sicht die Geschwindigkeit zu reduzieren, das Fernlicht rechtzeitig abzublenden und nötigenfalls zu hupen. Ein plötzliches Ausweichmanöver sei unbedingt zu vermeiden.

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