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Vorsichtige Erholung, aber Unterschiede in den Sparten

Der Grüne Bericht zeigt: 2024 konnten die bäuerlichen Einkommen wieder zulegen. Während Veredelungsbetriebe teils profitierten, litten vor allem Ackerbauern.

Nach dem schwierigen Jahr 2023 gibt es für Österreichs Bäuerinnen und Bauern wieder Grund zur Erleichterung: Die Einkommen stiegen bei den Buchführungsbetrieben im Durchschnitt um vier Prozent auf rund 40.000 Euro je Betrieb. Allerdings wird im Bericht auch betont, dass dieser Prozentsatz noch weit von den Rekordjahren 2021/22 entfernt sei. Betreffend Betriebsform erzielten auf Basis des Dreijahresmittels Veredler den höchsten Einkommenszuwachs (+23,3 %). Das bedeutet ein Einkommen von durchschnittlich 96.484 Euro pro Betrieb. Nicht zu vergessen sei allerdings der stetige Druck in der Schweineproduktion.

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Die zweithöchsten Einkünfte erzielten Dauerkulturbetriebe (+15,7 %) und Futterbaubetriebe (+10 %). Forstbetriebe schließen die positiven Bilanzen mit einem Plus von knapp drei Prozent. Landwirtschaftliche Gemischtbetriebe sowie Marktfruchtbetriebe verzeichnen jedoch ein Minus. Letzteres mit knapp minus 21 Prozent (2021-2024). Abgesehen davon ergibt sich trotzdem ein gesamtheitliches Plus von etwa vier Prozent. Zum Vergleich: 2023 waren die bäuerlichen Einkommen noch zweistellig eingebrochen. Nun zeigt sich die Trendwende. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig unterstreicht bei der Präsentation des Berichts: „Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete das Impulsprogramm für die österreichische Landwirtschaft, mit dem wir ab 2024 die ÖPUL-Prämien erhöhen und die Ausgleichzahlungen für benachteiligte Gebiete stärken konnten.“

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