Im Rahmen des Projekts „Biodiversitätshotspot Trockenrasen“, das vom Umweltdachverband und von Pannatura initiiert wurde, hat vergangene Woche am Kogelberg in St. Margarethen die Beweidung der ökologisch besonders wertvollen Trockenrasenflächen durch Rinder begonnen.
„Der Trockenrasen am Kogel zählt auf einer Fläche von rund 35 Hektar zu den artenreichsten und bedeutendsten Biodiversitätshotspots Mitteleuropas. Diese einzigartige Natur ist das Ergebnis einer über Jahrtausende hinweg betriebenen Beweidung, die seit den 1950er-Jahren jedoch stark zurückging. Die Folgen sind Verbuschung und Verwaldung, was den Trockenrasen heute zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen Europas macht.
Der Trockenrasen am Kogel zählt auf einer Fläche von rund 35 Hektar zu den artenreichsten und bedeutendsten Biodiversitätshotspots Mitteleuropas.
Stefan Fleischmann
Ohne gezielte Pflege droht ihr vollständiger Verlust“, so Stefan Fleischmann, Projektleiter im Umweltdachverband. „Unsere Bio-Angusrinder fungieren am Kogelberg als Naturschützer und Landschaftspfleger dieser einzigartigen Vegetation. Das ist nicht nur gut für die Rinder, sondern vor allem für den Erhalt der wertvollen Trockenrasen, die sie so vor Verbuschung schützen. Wir setzen das Projekt in Form einer Stoßbeweidung in besuchsarmen Zeiten um, das bedeutet: starker Beweidungsdruck an jeweils wenigen Tagen. Diese Art der Tierhaltung ist einzigartig und wirkt sich in weiterer Folge auch positiv auf die Fleischqualität aus“, erklärt Elisabeth Winkler, Leitung Tierhaltung bei Pannatura.
Ein Projekt mit Weitblick
Das gemeinsame Vorhaben legt den Grundstein für den dauerhaften Schutz und die Pflege der artenreichen Lebensräume am Kogel. Nach der großflächigen Entbuschung im Frühjahr 2025 soll dieses seltene Ökosystem durch gezielte Beweidung langfristig erhalten und in seiner Vielfalt gefördert werden.
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))