Mehr als 100 Termine hat sich ÖVP-Staatssekretär Pröll österreichweit vorgenommen, um den Relaunch der ID Austria zu bewerben. Im August machte er in Tirol mit Unterstützung von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig auf besonders auffällige Weise auf das Authentifizierungswerkzeug aufmerksam. Im Zuge einer sogenannten „8-Minuten-Challenge“ schwangen sich die Politiker auf den Mähtrac und mähten binnen acht Minuten das Kürzel „ID A“ in eine Wiese. Die Challenge soll den Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, wie schnell es geht, sich die ID Austria bei einem der Servicestopps zu holen“, schildert man im Staatssekretariat die Hintergründe für die Aktion.
Damit die App die höchsten Datenschutzstandards erfüllt, muss das ID-Austria-Konto bekanntlich beim Amt freigeschaltet werden. Um den Zeitaufwand für interessierte Bürger gering zu halten, müssen sie während der Servicetour nicht zum Amt, sondern können zu einem der Servicestopps gehen und sich innerhalb der namensgebenden acht Minuten registrieren lassen. „Unsere Vision ist, dass die ID Austria bis 2030 von neun Millionen Menschen genutzt wird“, so Pröll. Derzeit seien schon mehr als vier Millionen Österreicher mit von der Partie.
Vieles spricht laut Pröll für die Nutzung. Mit der ID Austria werden digitale Amtswege wie Wohnsitzänderungen oder Urkundenanträge deutlich vereinfacht. Die verfügbaren Personendaten sind jederzeit einsehbar, Papierformulare oder Behördentermine gehören dann der Vergangenheit an. Laut Minister Totschnig ergeben sich insbesondere für Bauern im beruflichen wie im privaten Alltag Vorteile: „Der digitale Zugang zu Förderungen, Anträgen und Ausweisen wird damit einfacher und sicherer nutzbar. Natürlich niemals verpflichtend, sondern als zusätzliches Serviceangebot.“ Bekanntlich kann die ID Austria in der laufenden Förderperiode bereits zur Einreichung oder Korrektur des Mehrfachantrages verwendet werden. Eine manuelle Unterschrift ist bei Inanspruchnahme der Hilfestellung durch die LK aber weiter zulässig.
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