Weinflaschen

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Fruchtiger Wein, üblicher Lesetermin

Nach einer extrem kleinen und frühen Ernte 2024 erwartet der Österreichische Weinbauverband heuer eine „gute“ Durchschnittsmenge von rund 2,5 Millionen Hektolitern und eine um ein bis zwei Wochen spätere Lese.

„Trotz einer sehr herausfordernden Marktsituation geben das Lesegut und die hohe Traubenqualität den Winzern wieder Auftrieb und Motivation. Mit der Lese 2025 erwarten wir einen fruchtigen, etwas leichteren Jahrgang. Das ist genau das, was momentan am nationalen und internationalen Weinmarkt gefragt ist“, so Johannes Schmuckenschlager bei der Ernte-Pressekonferenz diese Woche. Der Weinbaupräsident strich zudem das ausgewogene Zucker-Säure-Verhältnis und die feine Aromatik aufgrund der kühlen Nächte im August hervor.

Die Lese von Most und Sturm hat im Burgenland bereits begonnen, der Hauptlesebeginn wird dort laut Verband um den 8. September erwartet. In der Steiermark rechnet er mit dem Start in der zweiten Septemberwoche, während in Niederösterreich und Wien punktuell bereits Anfang September gelesen werde. Die Haupternte beginne hier jedoch erst in der zweiten und dritten Septemberwoche.

Verband schlägt Alarm

Schon letzte Woche hat der Weinbauverband angesichts rückläufigen Weinkonsums,
„rekordhoher Produktions- und Betriebsmittelkosten“, fehlenden Bürokratieabbaus, zunehmenden internationalen Wettbewerbsdrucks, begrenzter Pflanzenschutzmöglichkeiten und steigender „Preissensibilität der Märkte“ ein Positionspapier veröffentlicht. In dem Schreiben „Bäuerliche Weinbaubetriebe in Österreich sichern“ fordert er raschen Bürokratieabbau, neue Impulse für den Weinmarkt durch Intensivierung der ÖWM-Werbemaßnahmen und eine zügige Umschichtung von rund 5 Millionen Euro an nicht ausgeschöpften EU-Mitteln, die schnelle nationale Umsetzung von in der EU beschlossenen Maßnahmen und die Zulassung wirksamer Pflanzenschutzmittel.

Das Positionspapier

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