Der österreichische Gartenbau steht vor besonderen Rahmenbedingungen: hohe Personalkosten, steigende Energiepreise und strengere Pflanzenschutzregelungen prägen den Arbeitsalltag. Trotz Unsicherheiten wächst das Interesse, auch durch Quereinsteiger, die die Arbeit mit Pflanzen als sinnstiftend erleben.
Mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten bei der Bundesgartenbautagung in Wien an der HBLFA Schönbrunn über neue Entwicklungen. Im Vordergrund standen Digitalisierung, nachhaltige Produktionsmethoden und Vermarktungsstrategien. Fachvorträge gaben Impulse zu praxisnahen Lösungen wie KI-Anwendungen im Betrieb, Marktgärtnerei, energieeffizienten Konzepten und innovativem Pflanzenbau. Auch Ressourcenschutz und der Ausstieg aus fossilen Energien wurden intensiv behandelt. Ein Höhepunkt der Bundesgartenbautagung war außerdem die Staatsmeisterschaft der Junggärtnerinnen und Junggärtner. Die jungen Talente stellten sich anspruchsvollen Einzel- und Teambewerben und zeigten, dass die nächste Generation den Gartenbau mit Leidenschaft und Innovationskraft in die Zukunft führt. Die Gewinner sind:
Einzelwertung: 1. Platz: Bettina Kepplinger (Gärtnerei Zmugg, Salzburg), 2. Platz: Alexander Wieser (Universität Graz, Steiermark), 3. Platz: Anika Hiermann (Fachschule Langenlois)
Teamwertung: 1. Platz: Steiermark, 2. Platz: Fachschule Langenlois, 3. Platz: Ritzlhof
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