Auf rund 2.500 Meter Seehöhe verbringen die Tux-Zillertaler Rinder von Franz Tempele aus Sillian und Stefan Außerlechner aus Kartitsch auf der Leckfeldalm am Karnischen Höhenweg den Almsommer mit Blick auf die Sextener Dolomiten. Beide Bauern züchten seit Jahren die Rasse der Tux-Zillertaler. Mit großem Einsatz konnte sie vor dem Aussterben bewahrt werden. Sie ist mit ihrer über 200-jährigen Geschichte die älteste Tiroler Rinderrasse und daher auch die Tiroler Urrasse. Aktuell gibt es einen Antrag bei der Unesco für die Aufnahme der Tux-Zillertaler Zucht in die Liste des Immateriellen Kulturerbes. Mit ihrer großen Geschichte mit Kuhkampfwesen, Russlandviehtrieb und der großen emotionalen Bindung zu ihren beiden Heimattälern gäbe es einige Argumente für die Aufnahme.
Der Almsommer neigt sich bereits mit schnellen Schritten dem Ende. In den kommenden Tagen bzw. Wochen geht es für das Almvieh wieder heim in die Ställe. Heuer gab es einen guten Almsommer mit genügend Niederschlägen und großteils guter Futtergrundlage. Trotzdem soll dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die steigende Gefahren durch die großen Beutegreifer ein immer größer werdendes Problem auf den Almen darstellen.
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