Das Fachpublikum war begeistert vom großen Fortschritt in der Zucht auf Hornlosigkeit und der Qualität der ausgestellten Jungkühe. Insgesamt wurden an den vier Messetagen 200 Rinder von elf verschiedenen Rassen ausgestellt. Das Hauptaugenmerk galt der Rasse Fleckvieh sowie den Jungzüchtern.
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Die Zuschauerränge in der Tierarena waren an allen Messetagen voll.
Fleckvieh begeistert auf OÖ Jungkuhschau
Groß waren die Emotionen beim Preisrichten durch Johann Ratzberger, der neun verschiedene Gruppen von Kühen zu reihen hatte. Champion bei den Kühen mit einer Abkalbung wurde "Granate" vom FIH Landesgut Otterbach, eine laut Ratzberger "von vorne bis hinten makellose Kuh. Als Reservechampion verließ "Olanda" von Bernhard Fischer aus Peuerbach den Ring. Als außergewöhnliches Highlight stand die Verleihung des Titels „Champion Nachzuchten“ am Programm. Zum Champion wurde "Zenzi" von Hubert Schrems Hubert aus Mettmach gekürt, vor "Miranda Pp" von Christina und Johann Bogner aus Utzenaich. Beim Finale der Kühe mit zwei Abkalbungen führte kein Weg an "Priska" von Bernhard Fischer vorbei. Reservesiegerin: "PFH Elina" von Bernhard Höllbacher aus Adnet.
Doppelsieg für Betrieb Hackl
Mit einer kleinen aber feinen Kollektion bereicherten die Holstein- und Brown Swiss-Züchter des RZO die Jungkuhschau. Die von Holstein-Zuchtleiter Roland Hartl gezeigte Nachzuchtgruppe des Holstein-Stieres Gustav zeigte dessen Vorzüge als Universalvererber. Beide Rassen wurden souverän von Preisrichter Thomas Ulbing aus Kärnten gerichtet. Es ist wohl nicht alltäglich, dass der Championtitel bei beiden Milchrassen an denselben Betrieb gingen: Jener von Gertraud Hackl aus Molln (mit "Okadabra" und "Glenn")
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Eine Nachzuchtgruppe des Holstein-Stiers Gustav"
18.000 Euro für reinerbig hornlose "Zinna PP"
Top-Genetik aus dem heimischen Zuchtgebiet bot die Eliteversteigerung, bei der unter sehr großem Publikumsinteresse erlesene Jungrinder, Kalbinnen und Kühe versteigert wurden. Als teuerstes weibliches Tier wurde um 18.000 Euro die reinerbig hornlose "Zinna PP" verkauft. Die Nummer eins der 512 genotypisierten "Sumatra Pp"-Töchter wechselte um 10.500 Euro den Besitzer. Einen genetisch hornlosen Snowman–Sohn sicherte sich die OÖ Besamungsstation um 15.200 Euro.
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Top-Genetik gab es bei der Eliteversteigerung zu erwerben.
Jungzüchter glänzten zum Finale
Den krönenden Abschluss am letzten Messetag machten 80 oberösterreichische Jungzüchter im Alter von fünf bis 28 Jahren. Sowohl bei den Teilnehmenden, als auch bei deren Angehörigen war die Anspannung beim Preisrichten groß. „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit wie viel Freude, Engagement und Emotion die Jungzüchter und Jungzüchterinnen ihre Tiere vorführen, und das vor so viel Publikum“, betonte Preisrichter Yasin Zeh aus Norddeutschland. Vorführchampion „Junior“ wurde die bereits sehr schauerfahrene zwölfjährige Julia Holzer aus Pabneukirchen. In der Altersgruppe "Senior" beeindruckte Mathias Penn aus Eberschwang mit einer fehlerlosen Darbietung. Ein großer Dank ging an die verantwortlichen Mitarbeiterinnen der Jungzüchterclubs sowie an die Obfrau des FIH-Jungzüchterclubs, Kathrin Tiefenthaler.
Jung-Züchter ab fünf Jahren waren in Ried im Ring.
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Gruppenfoto aller Jungzüchter, die in Ried dabei waren.
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Die OÖ Jungkuhschau hat mit Spitzentieren aus dem Zuchtprogramm wieder beachtliche Akzente gesetzt. Bei den Messebesuchern waren die ausgestellten Mutterkühe mit Kalb ein willkommenes Fotomotiv. Ein großer Dank gilt allen Züchterinnen und Züchtern des RZO, RZV, VFS und FIH für die Bereitschaft, eine mehrtägige Zuchtrinderausstellung auf sich zu nehmen.
Josef Miesenberger
FIH-Geschäftsführer
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