Schweinehälften aufgehängt

Copyright © agrarfoto.com

Schweinemarkt KW 12/'26: Heimmarkt ist ausgeglichen

Etwas unterschiedlich entwickeln sich die Schlachtschweinemärkte in den einzelnen europäi- schen Ländern. Teils prägt ein begrenztes Angebot die Lage, teils stabilisiert sich die Situation. Entsprechend sind je nach Land unveränderte bis festere Preisentwicklungen zu beobachten.

Deutschland

In der aktuellen Woche stellt sich die Situation im deutschen Handel mit Schlachtschweinen insgesamt ausgeglichen dar. Die angebotenen Stückzahlen passen zu der stetigen Nachfrage nach Schlachttieren. Das näher rückende Osterfest bietet bislang nur geringe Impulse für den Handel und der Start der Grillsaison ist noch nicht in Sichtweite. Nach den stetigen Preissteigerungen verbleibt der Vereinigungspreis unverändert.

Frankreich

Weiterhin umfangreich wird das Aufkommen an Schlachtschweinen in Frankreich beschrieben. Der Handel mit Schlachtschweinen hat sich leicht belebt und der Preis stieg leicht an. Für die weitere Entwicklung geht der dortige Marktexperte von einem moderaten Anstieg aus. Die Impulse durch das Osterfest dürften nur eine kleine Belebung zur Folge haben.

Spanien

Aus Spanien wird über eine lebhafte Nachfrage seitens der Schlachtunternehmen berichtet. Auf der Angebotsseite kommen nicht so große Stückzahlen, teilweise werden Tiere von den Land- wirten in Erwartung weiter Preisanstiege zurückgehalten. Auch die Preise im Fleischgeschäft sind gestiegen, aber die kompletten Anstiege konnten nicht in die nächste Stufe gegeben werden. Die leicht steigende Preistendenz dürfte sich fortsetzen.

Italien

In Italien zog der Schweinepreis zuletzt auch moderat an. Gestützt wurde diese Entwicklung durch die Preiserhöhungen in den anderen europäischen Ländern. Ansonsten hat sich die Nachfrage im Hinblick auf das Osterfest belebt. Es wird erneut ein fester Trend bei der Notierung erwartet.

Österreich

Das Schweineangebot in Österreich liegt konstant seit Wochen bei knapp über 90.000 Stück und wird stetig nachgefragt. Somit kann man von ausgeglichenen Verhältnissen sprechen. Das Ostergeschäft ist noch voll im Laufen und gleichzeitig beginnen im Verarbeitungsbereich schon die ersten Vorbereitungen fürs Grillgeschäft.

Die letzte Preiserhöhung konnte im Fleischbereich noch nicht vollständig umgesetzt werden und damit war die Konsequenz daraus die Preise zu stabilisieren. An dieser Entwicklung wird sich sehr wahrscheinlich auch in den nächsten Wochen nichts ändern.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,66 (unverändert)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,89 (unverändert)

Weitere Artikel