Schweinehälften aufgehängt

Copyright © agrarfoto.com

Schweinemarkt KW 22/'26: Marktlage weitestgehend ausgeglichen

In den meisten Ländern stehen sich im Handel mit Schlachtschweinen Angebot und Nachfrage ausgeglichen gegenüber. Eine Ausnahme bildet allerdings Italien, wo immer noch Preisdruck vorherrscht. Insgesamt werden unveränderte Preistrends erwartet. Die sommerlichen Temperaturen und die regen Grillaktivitäten über Pfingsten machen sich im Handel mit Schweinefleisch bemerkbar. In vielen Bereichen ist ein gewisser Auffüllbedarf erkennbar.

Deutschland - Nach Pfingsten gibt es regionale Unterschiede in der Beschreibung der Marktlage im Handel mit Schlachtschweinen. Insgesamt werden aber annähernd ausgeglichene Verhältnisse beschrieben. Teilweise wurden die Stückzahlen wegen technischer Probleme in einzelnen Schlachthöfen gekürzt. Angebotsüberhänge und höhere Gewichte werden besonders aus dem Nord-Westen und aus dem Osten Deutschlands gemeldet.

Spanien - Relativ flott werden Schlachtschweine in Spanien nachgefragt. Saisonal bedingt werden weniger Schweine zur Schlachtung gegeben. Die aktuellen extrem hohen Temperaturen schränken das Wachstum der Schweine ein und dürften das Angebot weiter verknappen. Erleichterung bringt der nun wieder mögliche Export in die Philippinen. Preisanstiege werden allerdings durch das insgesamt niedrige Preisniveau in der EU ausgebremst.

Ö Markt: Marktlage belebt sich

Die angebotenen Mengen sind derzeit konstant und werden auch gut nachgefragt. Die Feiertage führen da und dort noch zu Verschiebungen von den angebotenen Mengen, da in diesen Wochen die Schlachtkapazität um ca. 20% geringer ist. Unterschiedlich gestaltet sich die Nachfrage bei den verschiedenen Fleischteilstücken. Während Grillartikel gut nachgefragt sind, wird bei anderen Teilstücken die Nachfrage als verhalten beschrieben. In Summe gesehen zeigt sich der Markt aber stabil und freundlich.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,62 ( +/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,89 (+/- 0,00)

Weitere Artikel