Österreich isst weltmeisterlich

Portrait Thomas Mursch-Edlmayr

Copyright © BZ

Heute beginnt die Weltmeisterschaft und mit ihr auch die Hoffnung auf ein Fußballmärchen. Ein bisschen träumen darf im Vorfeld erlaubt sein, immerhin hat sich das österreichische Nationalteam erstmals seit 28 Jahren wieder dafür qualifiziert. Die Mannschaft hat in der jüngsten Vergangenheit große Begeisterung entfacht, die Fans stehen geschlossen hinter ihr. Genau diese Haltung würde man sich auch bei einer anderen Herzensangelegenheit wünschen: bei heimischen Lebensmitteln. Denn so eine WM ist auch ein enormer Wirtschaftsfaktor. Hierzulande rechnen Experten mit einem zusätzlichen Umsatz von 200 Millionen Euro. Besonders profitieren dürften Lebensmittel- und Getränkehändler. Rund um die Spiele werden vor allem Knabbereien, Bier und Fleisch gefragt sein wie selten zuvor. Wobei sich angesichts der Anstoßzeiten die Frage stellt, ob tatsächlich immer überall der Griller angeheizt wird. Aber dann kommt um 4 Uhr halt kein Fleisch auf den Rost, sondern Schinken in die Semmel. Doch egal, ob Grillabend oder Fußballfrühstück: Entscheidend ist, dass die Produkte aus heimischer Erzeugung kommen.

Schließlich sind hochwertige Lebensmittel die Grundlage für Leistung – im Alltag ebenso wie im Sport. Man kann nur hoffen, dass der Teamkoch unserer Nationalmannschaft ausreichend Qualitätsprodukte aus der Heimat mit im Gepäck hat. Sollte Österreich trotzdem nicht Weltmeister werden: Bei der Erzeugung von Lebensmitteln sind wir es dank unserer Bäuerinnen und Bauern bereits. Und darauf dürfen wir genauso stolz sein wie auf jeden Sieg unseres Nationalteams.

Weitere Artikel