Am 4. Oktober 2025, Tag des heiligen Franziskus, ging die vom verstorbenen Papst ab 1. September ausgerufene „Schöpfungszeit“ zu Ende. Sie war dafür gedacht, die weltweiten Leistungen der bäuerlichen Familienbetriebe für die Ernährungssicherung und Umwelt sowie den Schutz der Lebensgrundlagen (Boden, Luft und Wasser) als Basis für einen überlebensfähigen Planeten zu würdigen.
3,4 Mio. Euro für das Welternährungsprogramm
Der „Welternährungstag“ erinnert indes auch an die vor 80 Jahren gegründete Ernährungs– und Landwirtschaftsorganisation (FAO) mit Sitz in Rom. Sie ist seither das Weltgewissen für die Lebensmittelversorgung und die Bekämpfung des weltweiten Hungers. Das 1961 eingerichtete Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (UN), zu dem die FAO gehört, wurde im Jahr 2020 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt. Das Welternährungsprogramm (WFP) wird auch von Österreich mit Sachleistungen sowie jährlich rund 3,4 Millionen Euro unterstützt. Das Landwirtschaftsministerium vereinbarte 2023 mit dem WFP eine strategische Partnerschaft mit dem Ziel, einen wirksamen Beitrag für die Bekämpfung des Hungers und die Entwicklung der Landwirtschaft in Krisenregionen zu leisten. Die FAO konzentriert sich seit ihrer Gründung in Quebec (Kanada) vor allem auf die Entwicklungshilfe, Informationen über die weltweite Ernährungssituation und auf konkrete Projekte zum Aufbau einer standortgerechten Land- und Forstwirtschaft in den vom Hunger besonders betroffenen Gebiete.
Auch UN begeht Jubiläum
Auch die Vereinten Nationen wurden übrigens vor 80 Jahren als Friedensprojekt mit Sitz in New York gegründet. Ihr gehören rund 193 Mitgliedsstaaten, darunter seit 1955 auch Österreich, an. Als einziger Österreicher war bisher Kurt Waldheim von 1972 bis 1982 Generalsekretär der UN.
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