Tiroelr Bauernbund bei Demo in Brüssel

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Tirol zeigte sich in Brüssel wehrhaft

Mit einer klaren Botschaft gegen das Mercosur-Abkommen und die geplante Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik beteiligte sich der Tiroler Bauernbund an den jüngsten Protesten in Brüssel und forderte faire Bedingungen für die heimische Landwirtschaft. Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl erklärte: „In Brüssel wurde eines sichtbar: Wir stehen nicht für uns allein, sondern für eine europäische Landwirtschaft mit gemeinsamen Zielen und gegenseitigem Respekt. Diese Einigkeit ist ein starkes Signal an die Politik, nicht an der Realität unserer Betriebe vorbeizuregieren.“ Nicht nur die österreichische Spitze war mit Josef Moosbrugger stark vertreten, auch Günther Felßner, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, fand sich unter den teilnehmenden Demonstranten. "Wir haben gemeinsame Themen und Ziele – und lassen uns die regionale Landwirtschaft nicht von Brüssel aus diktieren."

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Auch Günther Felßner, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), und LK-Präsident Josef Moosbrugger waren Teil der Demonstranten.

Die Tiroler Anliegen seien klar und deutlich kommuniziert worden, erklärt Raggl: "Unsere Bergbauern und Bergbauernfamilien brauchen faire Wettbewerbsbedingungen und eine Politik, die die besonderen Herausforderungen unseres Landes ernstnimmt. Wir brauchen Planungssicherheit und Zukunftsperspektiven für unsere Höfe – keine Billigimporte aus Ländern mit niedrigeren Produktionsstandards. Nicht nur im Sinne der Bauern, sondern auch im Sinne der Konsumenten und des ganzes Landes.“

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