BK Stocker zu Besuch an der LFS Winklhof

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Zu Besuch bei den Landwirten von morgen

Bundeskanzler Christian Stocker besuchte die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur moderne Ausbildungsinhalte, sondern vor allem die Jugendlichen selbst – engagiert, motiviert und mit klaren Zukunftsvorstellungen.

Im Rahmen seines Salzburg-Besuches besichtigte Bundeskanzler Dr. Christian Stocker auch die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof in Oberalm. „Der Schulstandort ist eines von vier modernen Ausbildungszentren im Bundesland Salzburg, die mit ihrer praxisnahen Ausbildung die Schüler/innen bestmöglich auf ihre künftigen Berufe und das Leben vorbereiten“, weiß LK-Präsident Rupert Quehenberger. Dabei verbindet der Winklhof Theorie und Praxis auf besondere Weise: Als Bio-Betrieb ist die Schule gleichzeitig Arbeitsplatz und Lernort. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten aktiv mit – sei es in der Tierhaltung, bei der Produktion oder in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Stocker zeigte sich beeindruckt vom hohen Ausbildungsniveau und dem Engagement der Jugendlichen. „Es ist beeindruckend, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler die Ausbildung absolvieren und wie vielfältig der Unterricht hier ist. Es ist das, was Österreich auszeichnet und worauf wir stolz sein können und das, was wir für die Zukunft brauchen. An diese Schule würde ich jedes Kind gerne schicken“, so der Bundeskanzler.

Ausbildung mit Perspektive

Die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof steht exemplarisch für eine moderne Ausbildung im ländlichen Raum. Neben land- und forstwirtschaftlichen Inhalten werden auch Bereiche wie Betriebsführung, Technik oder Tourismus vermittelt. Damit eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen vielfältige berufliche Wege – sowohl am eigenen Hof als auch darüber hinaus. Auch politisch wird die Bedeutung dieser Bildungsstätten hervorgehoben. Für Agrar-Landesrat Maximilian Aigner ist die LFS Winklhof eines von vier Vorzeigebeispielen, „wie man Bildung im und für den ländlichen Raum auf die höchstmögliche Stufe heben kann. Die Schulen bieten eine handwerkliche und theoretische Ausbildung höchster Qualität und sie vermitteln Menschlichkeit und die Eigenschaft, überall mit anzupacken.“ Investitionen in die landwirtschaftliche Ausbildung sind Investitionen in die Zukunft des ländlichen Raums. Ziel ist es, jungen Menschen Perspektiven zu bieten und gleichzeitig die regionale Versorgung und Wertschöpfung langfristig abzusichern.

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In den Lehrwerkstätten gab es Zeit für persönliche Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern.

Großes Interesse und klare Ziele

Dass dieses Konzept ankommt, zeigt die hohe Nachfrage: Die Fachschule Winklhof verzeichnet großes Interesse, die Ausbildungsplätze sind gefragt. Viele Jugendliche entscheiden sich bewusst für diesen Weg und wollen die Landwirtschaft aktiv weiterentwickeln.

Zukunft aktiv mitgestalten

Im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, dass Themen wie Nachhaltigkeit, regionale Produktion und wirtschaftliche Stabilität eine zentrale Rolle spielen. Der Besuch des Bundeskanzlers unterstreicht die Bedeutung dieser Ausbildung und sendet ein klares Signal der Wertschätzung an die „Landwirte von morgen“. Am Ende bleibt der Eindruck einer engagierten jungen Generation, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Landwirtschaft aktiv mitzugestalten.

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