Bei der Landesversammlung des Gemeindebundes im VAZ St. Pölten wurde Präsident Bürgermeister Johannes Pressl mit 97,2 Prozent der Stimmen bestätigt.
Rund 500 Gäste, darunter LH Johanna Mikl-Leitner und ihr Stellvertreter Stephan Pernkopf, diskutierten über Herausforderungen, aber auch Chancen für die Gemeinden. Bereits im Vorfeld bot ein „Markt der Möglichkeiten“ Einblicke in Themen wie Kinderbetreuung, Gesundheit, Cybersicherheit, Mobilität und Energieeffizienz.
In seiner Rede betonte Pressl die Rolle der Gemeinden als Vertrauensanker: Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung sind demnach mit ihrer Gemeinde zufrieden, 58 Prozent trauen ihr am ehesten Problemlösung zu. „Daraus leitet sich unser Anspruch ab, die starke Interessenvertretung für die Menschen zu sein“, so Pressl. Mit Bernadette Geieregger, Lambert Handl und Lukas Zehetbauer ziehen drei junge Vizepräsidenten ins Spitzengremium ein. Zehetbauer, Bürgermeister von Raasdorf und Landwirt, steht für praxisnahe Entwicklungen und regionale Kooperationen. „Das ist ein starkes Signal an die nächste Generation“, betonte Pressl.
Im Fokus stehen auch Finanzfragen und Strukturreformen: Ab 2030 wollen Gemeinden keine neuen Schulden mehr machen und fordern dazu Planungssicherheit. Besonders wichtig sei eine klare Kompetenzzuweisung bei der Kinderbetreuung. Mikl-Leitner unterstrich die enge Partnerschaft mit den Gemeinden: „Eine starke Gemeindeebene ist unerlässlich, wir lassen euch nicht allein, weil wir wissen, dass wir uns auf euch verlassen können.“
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