Douglasienrinde

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Wie schmeckt der "Wald der Zukunft"?

Das heurige Waldbier steht ganz im Zeichen des „Waldes der Zukunft“. Es vereint die Vielfalt klimafitter Baumarten in einem Geschmackserlebnis.

Zu ihrem 100-jährigen Jubiläum präsentieren die Österreichischen Bundesforste gemeinsam mit Braumeister Axel Kiesbye eine besondere Edition ihres Waldbiers: „Wald der Zukunft“. Dieses Jubiläums-Waldbier vereint die Aromen von fünf Baumarten : Buche, Douglasie, Eiche, Lärche und Tanne. Diese sollen stellvertretend für den klimafitten Mischwald von morgen stehen.

Ein Wald in jedem Schluck

„In der Jubiläumsedition steckt vieles, was uns der Baum schenkt - von Blättern über Blüten bis hin zur Rinde“, erklärt Andreas Gruber, Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz der Bundesforste. Für das Waldbier wurden Tannenwipfel, Lärchenblüten, Buchenblätter, Eicheln und Douglasienborke von Hand in mehreren Forstrevieren geerntet. Braumeister Kiesbye verbindet diese Zutaten zu einem vielschichtigen Geschmackserlebnis. Das goldgelbe Bier mit harmonischer Süße und angenehmer Bittere erinnert an rote Waldfrüchte, Zitrusnoten und marzipanartige Aromen der Nadelbäume.

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Für das Jubiläums-Waldbier wurden Tannenwipfel, Lärchenblüten, Buchenblätter, Eicheln und Douglasienborke von Hand geerntet.

Quer durchs Land geerntet

Die Zutaten für das Waldbier stammen aus unterschiedlichen Regionen Österreichs: So wurden Tannenwipfel und Buchenblätter in Salzburg geerntet, Lärchenblüten in Oberösterreich sowie Eicheln in Niederösterreich. Das Mischungsverhältnis der "Wald-Zutaten" testete der Braumeister in mehreren Brauvorgängen, bis er die aus seiner Sicht beste Komposition gefunden hatte. Das fertige Waldbier enthält nun 30 Prozent Lärchenblüten, 30 Prozent Buchenblätter, 15 Prozent Douglasienharz, 15 Prozent Tannenwipfel und 10 Prozent Eicheln.

Limitierte Edition mit Lagerpotenzial

Das Jubiläums-Waldbier ist in limitierter Auflage in 0,75- und 0,33-Liter-Flaschen erhältlich. Mit einem Alkoholgehalt von 6,6 Volumenprozent lässt sich das Bier hervorragend lagern und gewinnt im Laufe der Jahre an Geschmackstiefe. Frühere Jahrgänge gelten bereits als begehrte Sammlerobjekte. „Mit dem Waldbier zeigen wir seit fünfzehn Jahren, welche kulinarischen Schätze in unseren Wäldern verborgen sind“, so ÖBf-Vorstandssprecher Georg Schöppl. Das Jubiläum unterstreicht die Verbindung von Tradition und dem Ziel, den Wald klimafit, vielfältig und widerstandsfähig zu gestalten.

Hintergrund zum Waldbier

Das Waldbier wurde erstmals 2011 zum Internationalen Jahr des Waldes eingeführt. Während die Anfangsjahre vor allem Nadelbäume als Zutaten nutzten, lag der Fokus später auf Waldsträuchern und Wildobst. Seit 2021 rücken Herkunft und Waldlebensräume stärker in den Mittelpunkt. Die Rezeptur stammt von Braumeister Kiesbye, gebraut wird das Waldbier in der Trumer Brauerei in Salzburg.

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